Schneier zur IoT-Security: «Es wird noch ganz schön krachen»

» Von Jens Stark , 14.04.2015 10:39.

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Das Problem stelle sich dabei nicht für die Geräte an sich. Schlimm sei, dass die Dinge eben am Netz sind und als Einfallstor in die IT-Infrastruktur der Haushalte und Unternehmen dienten. Der riesige Kreditkartendatenklau beim US-Einzelhändler Target vor zwei Jahren sei möglich gewesen, weil die Kassensysteme angegriffen wurden. «Wenn Ihr Thermostat am Netz hängt, könnte dieses der Zugangspunkt sein. Das Internet der Dinge hängt eben an Ihrer IT-Infrastruktur und das macht die Sache so brandgefährlich», folgert er.

Die smarten Dinge von den Unternehmen fernzuhalten, findet Schneier illusorisch. «Wenn der CEO argumentiert: 'Wir sparen mit den smart Devices 20 Prozent Energie' und der IT-Security-Mensch sagt: 'Es ist aber unsicher' wird der CEO unweigerlich antworten: 'Sei ruhig. Wir sparen 20 Prozent auf unsere Energierechnung. Lass mich in Ruhe», beschreibt Schneier ein zukünftiges Szenario.

Prinzip Hoffnung

Trotz der düsteren Aussichten, stirbt auch bei Schneier die Hoffnung zuletzt. Die Security-Situation in Sachen Internet der Dinge werde sich nach grossen Rückschlägen wieder verbessern. «Wir werden das lösen», meint er. Allerdings würden nicht die Dinge an sich sicherer werden. «Die Sicherheit wird im Netzwerk sitzen müssen, weil die Endpoints nur Bruch sind», ist Schneier überzeugt.

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