Microsoft trotzt der Flaute am PC-Markt

Mit System- und Business-Software lässt sich sehr gut Geld verdienen, demonstriert Microsoft. Allerdings hat der Konzern auch problembehaftete Geschäftsfelder.

Microsoft-Finanzchef Peter Klein freut sich über gute Geschäfte mit FirmenkundenMicrosoft-Finanzchef Peter Klein freut sich über gute Geschäfte mit Firmenkunden

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» Von Mark Schröder , 20.04.2012 10:22.

Microsoft steigert im dritten Quartal seines Geschäftsjahres Umsatz und operativen Gewinn. In dem Drei-Monats-Abschnitt von Januar bis März setzte der Konzern 17,4 Milliarden US-Dollar um, was einem Plus von 6 Prozent entspricht. Das operative Ergebnis belief sich auf rund 6,4 Milliarden US-Dollar, satte 12 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das Wachstum verdankt Microsoft den Unternehmenskunden, denn kein Produkte aus der Geschäftseinheit Server & Tools sind im Detailhandel zu haben. Umsätze mit Lösungen wie Windows Server, SQL Server und System Center legten um 14 Prozent auf fast 4,6 Milliarden US-Dollar zu. «Nur» knapp einstellig wuchs die Office-Sparte, um 9 Prozent auf 5,8 Milliarden US-Dollar. Microsofts schreibt die positive Entwicklung seiner grössten Business-Unit guten Absätzen von Office 2010 und der Geschäfts-Software Dynamics zu. Heimlicher Star der Business Division ist aber SharePoint, weltweit und auch hierzulande ein Verkaufsschlager.

Windows 7 verkauft sich weiterhin gut, was sich in einem vierprozentigen Umsatzplus der Betriebssystem-Division zeigt. Mit über 4,6 Milliarden US-Dollar ist die Sparte die zweitgrösste Geschäftseinheit. Laut Microsoft hat Windows 7 weltweit einen Marktanteil von 40 Prozent, wofür insbesondere die Enterprise-Kunden verantwortlich sind. In diesem Segment und auch auf dem Endverbrauchermarkt ist angesichts steigender Verkaufszahlen vom Wandel hin zu Tablets wie dem iPad wenig zu spüren.

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