Hurd sonnt sich in guten Oracle-Zahlen
Oracle hat in seinem ersten Quartal fast 50 Prozent mehr Umsatz generiert. Schöne Vorlage für den ersten Auftritt von Ex-HP-Boss Mark Hurd als frischgebackene Oracle-Führungskraft.
» Von , 17.09.2010 10:48.
Konkret kann der Datenbank-Spezialist seinen Umsatz gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs um 48 Prozent auf 7,5 Milliarden Dollar steigern. Auch der Gewinn legt zu, und zwar um 20 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar.
Grund für die Ergebnisse, die die Vorhersagen der Wallstreet-Analysten übertreffen, seien die guten Verkäufe neuer Software-Produkte gewesen und damit einhergehend höhere Einnahme aus Wartungs- und Supportverträgen, wie Oracle bekannt gibt.
Das Glanzergebnis ist eine gute Gelegenheit für Mark Hurd, sich als frischgebackener Co-Präsident von Oracle zu präsentieren. Der ehemalige HP-CEO, der den Computer-Konzern unter skandalträchtigen Umständen zuvor verlassen musste, lobt denn auch seinen neuen Brötchengeber über den grünen Klee. "Niemand ist besser positioniert als Oracle, die beginnenden Wachstumsmöglichkeiten für hochkarätige Systeme zu nutzen", sagt Hurd.
Derweil hat HP Hurd verklagt. Das Argument: Hurd werde seinen Job bei Oracle nicht erfüllen können, ohne Firmengeheimnisse von HP zu verraten. Dies wiederum bringt den Oracle-CEO Larry Ellison auf die Palme: "Dieses Verfahren ist schlicht rachsüchtig".



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