Crealogix-Gruppe mit Umsatzverlust
Der Software-Hersteller Crealogix muss für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang von sechs Prozent hinnehmen. Mit den Geschäften in den bevorzguten Zielmärkten, den europäischen Finanzinstituten, ist man aber zufrieden.
Verwaltungsratspräsident und CEO Bruno Richle kann mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr nicht ganz zufrieden sein.weitere Artikel
» Von , 07.09.2012 10:16.
Die Crealogix Gruppe hat im Geschäftsjahr 2011/2012 (1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012) ihre Aktivitäten verstärkt auf die Finanzindustrie ausgerichtet, wie das Unternehmen schreibt. Mit den Bank 2.0-Produkten konnte der Umsatz ungeachtet der anhaltenden Finanz- und Bankenkrise in Europa in diesem Marktsegment gesteigert werden, die aufgrund der Desinvestitionen und der Euro-Negativeffekte resultierenden Umsatzeinbussen vermochte dies allerdings nicht zu kompensieren. Mit 49,5 Millionen Franken lag der Betriebsertrag der Crealogix Gruppe rund sechs Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 52,8 Millionen Franken. Trotz des Umsatzrückgangs konnte eine EBIT-Marge von acht Prozent erwirtschaftet werden.
Der operative Gewinn betrug 4,2 Millionen Franken (Vorjahr: CHF 5,1 Millionen). Der Reingewinn belief sich auf 3.2 Millionen Franken (Vorjahr: CHF 4,7 Millionen).
In den nach eigenen Angaben bevorzugten Zielmärkten, den europäischen Finanzinstituten, hat Crealogix scheinbar ein Wachstum von sechs Prozent erreicht. Allerdings nach der Bereinigung der devestierten Aktivitäten im ERP-Bereich. Erstmals habe die Gruppe zudem deutlich über 50 Prozent ihres Umsatzes mit Produkten erzielt und damit den Wandel von einer reinen Dienstleisterin zum Softwarehaus für die Finanzbranche vollzogen, heisst es weiter.
20 Prozent des Betriebsertrags erwirtschaftete der Softwarehersteller im Ausland, in Deutschland konnte man sich eigenen Angaben zufolge als Anbieterin von E-Banking-Lösungen etablieren.




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