Online-Coach für Schweizer Führungskräfte

» Von Mark Schröder , 01.11.2017 14:30.

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Bis anhin wurde wecoach von 30 Managern der Schweizer Kader Organisation (SKO) und des Kreditkartenunternehmens Swisscard getestet. Nicht alle Tests sind abgeschlossen, sagte SKO-Geschäftsleiter Jürg Eggenberger. Sein Fazit ist aber jetzt schon positiv: «Im Vergleich mit einem persönlichen Coach befähigt wecoach zur Eigeninitiative.» Damit sei das Tool eine gute Ergänzung zum bisherigen Förderungsangebot der Kader-Organisation.

Bei Swisscard nahm Beatrice Zemp, Head of Organisational Learning, die Implementierung von wecoach in beide Hände. Sie wurde einerseits als Führungskraft selbst gecoacht, andererseits als Teil eines Kaders Mitglied eines Teams. Für beide Rollen berichtete sie von einer gelungenen Umsetzung. In ihrem eigenen Team mit 14 Angestellten wurden erstmals Belastungen identifiziert, beispielsweise der Lärmpegel und der Stress durch Defizite in der Organisation. Auf der Ressourcenseite wurde die grosse Variation in den Tätigkeiten und die unterschiedlichen Arten der Wertschätzung im Alltag verbucht. 

Als Teammitglied erlebte Zemp einen Wandel bei ihren Vorgesetzten. Sie hatten bis anhin die Themen Gesundheitsprävention und Belastung noch nicht auf der Agenda. Nun schon. Trotz der Doppelrolle ist ihre Einschätzung zu wecoach positiv: «Der Aufwand ist individuell gut steuerbar, auch dank kleiner Informationsblöcke.»

Sowohl SKO als auch Swisscard fahren voraussichtlich mit den Tests von wecoach fort. Zusätzlich wünscht sich das Start-up Corporate Health Solutions weitere Testteilnehmer. Wie Geschäftsleiterin Rebecca Brauchli an dem Anlass sagte, sollen für eine Wirksamkeitsstudie insgesamt 150 Führungskräfte mit ihren jeweiligen Teams gewonnen werden. Als Appetithäppchen können Interessierte das Einstiegsmodul auf der Homepage von wecoach kostenlos absolvieren. Anschliessend wird der Weg zur Studienteilnahme gebahnt.

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