Xing will Headhuntern Konkurrenz machen

Jedes vierte Unternehmen sucht Personal auf Social-Media-Plattformen. Xing lanciert einen Projektplaner, mit dem HR-Abteilungen ihre Bemühungen bündeln können.

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» Von Mark Schröder , 05.10.2012 09:22.

Als Konkurrenz zum klassischen Headhunter stufen Experten die Talentmanager-Funktion von Xing ein. Das Tool für Personalverantwortliche bildet jede vakante Stelle als Projekt ab, in dem die Xing-Profile von möglichen Kandidaten gesammelt, gefiltert und kommentiert werden können. Eine Personensuche soll auf 2000 Ergebnisse beschränkt sein, als Filter stehen aktuelle und ehemalige Position, Arbeitgeber sowie Berufserfahrung zur Verfügung. Per Freigabe kann auch Kollegen aus der HR-Abteilung oder dem Management ein Zugriff auf die Projektordner gewährt werden, so dass sich der Fortschritt im Rekrutierungsprozess nachvollziehen lässt. Dabei ist der Talentmanager – im Unterschied zur bisherigen Recruiter-Mitgliedschaft – nicht mehr an Personen gebunden. Unternehmen können ihren Personalern eine Nutzerlizenz zuteilen und auch wieder entziehen.

Wie die Recruiter-Mitgliedschaft ist der Talentmanager kostenpflichtig, sagt Xing-CEO Stefan Gross-Selbeck: Eine Nutzerlizenz kostet bis Ende Jahr monatlich 165 Euro. Dann steigt der Preis auf rund 250 Euro pro Monat.

Laut Wolfgang Brickwedde, Direktor des Institute of Competitive Recruiting (ICR), ist das Rekrutieren auf Social-Media-Plattformen wie Xing im Kommen. «Insbesondere die Personalsuche für das mittlere Management geschieht zunehmend über soziale Netzwerke», präzisiert der Experte. Gemäss des ICR Social Media Recruiting Reports 2012 sucht jeder vierte Arbeitgeber aktiv über Social Media nach neuen Mitarbeitern.

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