Rekrutierung: E-Mail und Handy im Trend

Bewerbungsverfahren laufen heute meist ausschliesslich über den elektronischen Kanal. Sender und Empfänger sitzen aber oft am PC, die Rekrutierung via Handy ist noch selten.

» Von Mark Schröder , 25.06.2013 09:00.

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Die E-Mail hat das Papier bei den Bewerbungsanschreiben abgelöst. Für sowohl Kandidaten als auch Arbeitgeber ist die elektronische Post die erste Wahl bei der Korrespondenz über eine mögliche Neueinstellung. 70 Prozent der Arbeitnehmer und 80 Prozent der Arbeitgeber ziehen E-Mails allen anderen Bewerbungsformen vor. Das Papier folgt auf Platz zwei, elektronische Formulare rangieren vor Lebenslauf-Datenbanken und der Profilbewerbung. Das ist ein Ergebnis einer Befragung des Personalberatungsunternehmens Prospective Media. Die Zürcher haben für den Report «Online-Recruiting Schweiz 2013» über 180 Arbeitgeber sowie 1900 Arbeitnehmer aus der ganzen Schweiz befragt.

Die Parteien sind sich allerdings nicht immer so einig wie beim Anschreiben per E-Mail. Zum Beispiel suchen Arbeitnehmer heute offenbar mehrheitlich auch unterwegs nach einem neuen Job. Acht von zehn Befragten (79 Prozent) sind am Smartphone auf Stellensuche. Dabei surfen sie allerdings meist noch auf herkömmlichen Webseiten, denn nur 9 Prozent der Unternehmen haben Erfahrungen mit der mobilen Rekrutierung gemacht. Immerhin prüfen 42 Prozent, wie sie den Mobilkanal in das Rekrutierungsrepertoire einbinden können.

Das mobile Jobportal würde allenfalls minutenschnelle Antworten von der Personalabteilung erfordern, denn ein attraktiver Bewerber wäre umgehend via Telefon zu erreichen. Heute lassen es die HR-Angestellten aber eher gemächlich angehen. So gibt ein Drittel der Firmen an, innerhalb von drei Tagen eine qualifizierte Rückmeldung auf eine Bewerbung zu geben. Erwartet wird dies indes nur von knapp einem Viertel der Arbeitnehmer. Länger als drei Wochen sollte es nicht dauern – darüber sind sich Arbeitgeber und Jobsuchende einig.

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