Jobs: nur IT und Kader bleiben gesucht

Der Boom auf dem Stellenmarkt scheint beendet. Nur noch Ingenieure, Informatiker und Führungskräfte können sich über eine grosse Auswahl vakanter Positionen freuen.

» Von Mark Schröder , 22.07.2011 09:39.

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Manager sowie technische Fachkräfte sind die einzigen beiden Berufsgruppen, für die es hierzulande weiterhin viele Jobs gibt. Nur in diesen beiden Bereichen wuchs das Stellenangebot im zweiten Quartal, ermittelte die Universität Zürich für den Adecco Swiss Job Market Index (ASJMI). Für alle anderen Berufssparten schwand das Stellenvolumen im Vergleich zum letzten Quartal. Am stärksten litten die Verwaltung sowie das Gastgewerbe.

Jobs zu haben sind laut dem ASJMI vermehrt im Espace Mittelland und in der Zentralschweiz. Im Espace Mittelland mit dem Schwergewicht Bern wirkte sich die Nachfrage im Gesundheitswesen positiv aus, in der Zentralschweiz trug vor allem der Handel zum Wachstum bei. Aber auch im Grossraum Zürich sind mehr Jobs zu haben als zu Jahresbeginn. Dagegen ging in den Regionen Genfersee, Nordwestschweiz und Ostschweiz Stellenangebot zurück.

Über Branchen und Regionen hinweg weist der ASJMI eine Stagnation auf dem Arbeitsmarkt aus. Die Zahl neu ausgeschriebener stieg im zweiten Quartal um nur 1 Prozent, nachdem die im ersten Dreimonatsabschnitt dieses Jahres der Index noch um 15 Prozent zugelegt hatte. Als Grund für das verlangsamte Wachstum wird die Verunsicherung der Firmen durch die Diskussionen um den Euro und die Weltwirtschaft angeführt. «Bevor die Unternehmen wieder investieren, werden sie die Entwicklungen der nächsten Monate abwarten», lässt sich der ASJMI-Verantwortliche Alexander Salvisberg von der Universität Zürich in einer Medienmitteilung zitieren.

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