Bewerben via Facebook, App und Papier

» Von Mark Schröder , 16.05.2014 10:00.

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Der kommerzielle Erfolg von Programme wie «Great Places to Work» belegt, dass sich Schweizer Unternehmen um gute Arbeitsbedingungen bemühen. Welche Qualität der Job wirklich hat, versuchen Unternehmen mit diversen Publikationen zu vermitteln. Dabei sind für Westschweizer Kandidaten Bewerbungstipps die beste Informationsquelle: 60 Prozent wünschen sich Hinweise. In der Deutschschweiz bevorzugen 41 Prozent einen Blick hinter die Kulissen als Orientierungsmöglichkeit.

Eine weitere wichtige Informationsquelle ist natürlich Google, heisst es im «Trend Report Online-Recruiting». Mehr als zwei Drittel (71 Prozent) der Firmen betreiben Web-Monitoring und prüfen Suchmaschinen-Ergebnisse. Bei negativen Einträgen haben 27 Prozent schon Massnahmen ergriffen, am häufigsten eine Gegendarstellung (17 Prozent). Rechtliche Schritte werden nur selten eingeleitet (3 Prozent). Nur 4 Prozent der Unternehmen nutzen SEO zur Verdrängung der negativen Suchresultaten. Trotzdem geben 29 Prozent der Bewerber an, dass sie bei der Online-Recherche über eine potenziellen Arbeitgeber auf negative Einträge gestossen sind.

Was für die Unternehmen gilt, zählt auch für die Kandidaten. Denn 70 Prozent der Arbeitgeber prüfen zumindest gelegentlich Social-Network-Profile von Bewerbern. Die Konsequenzen halten sich aber in Grenzen: Nur noch 13 Prozent der Recruiter geben an, dass eine negative Online-Reputation von Kandidaten schon einmal eine Einstellung verhindert hat. Im Vorjahr waren es noch 20 Prozent.

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