Facebook: notwendiges Übel oder Pflicht?
» Von , 19.01.2010 11:42.

1. Identität: Legen Sie Ihren vollen Namen, Ihre Funktion, Ihren Arbeitgeber offen, wenn Sie Ihre arbeitsrelevante Inhalte veröffentlichen - egal ob auf einer privaten oder professionellen Webseite.
2. Verantwortung: Wählen Sie die Ich-Form statt der Wir-Form. Fügen Sie Ihren Inhalten die folgende Ergänzung hinzu: «Der dargestellte Inhalt dieses Blogs oder Webseite reflektiert ausschliesslich meine persönliche Meinung und nicht die meines Arbeitgebers.». Das gilt nicht für Inhalte im Auftrag des Arbeitgebers in einem Corporate Account.
3. Offenheit: Die Öffentlichkeit ist nicht interessiert am Namen Ihrer Haustiere, Ihres Gesundheitszustandes oder an banalen Aufgaben, die zu erledigen sind. Wägen Sie sorgfältig ab, was Sie an wen kommunizieren.
4. Fakten: Unterscheiden Sie sorgfältig zwischen Meinung und Fakten. Überlegen Sie gründlich, was Sie veröffentlichen bevor Sie es veröffentlichen. Bestehen geringste Zweifel, dann sollte der Inhalt auf keinen Fall veröffentlicht werden. Verlinken Sie zu anderen Quellen mit ähnlichem Thema, die bereits im Web existieren. Würdigen Sie die Quellen, von denen Sie Informationen ziehen, in angemessener Form.
5. Fehler korrigieren: In sozialen Netzwerken ist es einfacher, Unehrlichkeiten zu entdecken. Um Ihre Integrität zu bewahren, speichern Sie alle Originalinhalte. Falls Textkorrekturen erforderlich werden, machen Sie diese sichtbar, indem Sie die Texte durchstreichen. Nehmen Sie sich Zeit, um Korrektur zu lesen und prüfen Sie die Fakten Ihrer Inhalte.
6. Zusätzlicher Kommunikationskanal: Veröffentlichen Sie nur das, was Sie auch jederzeit persönlich sagen würden. Soziale Netzwerke geben uns eine Stimme, Gefühle zu vermitteln und versetzen uns in die Lage, Frustration auszudrücken. Die Auswirkungen können allerdings fatal sein.
7. Mehrwert: Wollen Sie das Interesse der Leser auf sich ziehen, sollten Sie Inhalte bieten, die korrekt, relevant und von Nutzen sind. Schreiben Sie über das was Sie wissen und seien Sie sich darüber im Klaren, für wen Sie schreiben.
8. Datenschutz: Sie sind rechtlich verpflichtet, das geistige Eigentum, das Betriebsgeheimnis und finanzielle Informationen Ihres Arbeitgebers zu schützen.
9. Leserkommentare: Soziale Medien sind dialogorientiert; antworten Sie daher auf Kommentare zeitnah, höflich und konstruktiv.
10. Arbeit nicht vernachlässigen: Für die meisten Arbeitnehmer gehört das Engagement in sozialen Netzwerken nicht zu den primären Aufgaben. Diese Betätigung erfordert Zeit und Energie für den Aufbau von Vertrauen und einer guten Beziehung mit den Anhängern, besonders in der Anfangszeit. Die dafür erforderliche Zeit sollte von jedem Mitarbeiter und seinem Vorgesetzten in einer vernünftigen Relation stehen.







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