CIO und CFO: (K)ein perfektes Team

» Von Mark Schröder , 24.02.2012 09:06.

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… und vier CIO-Mandate

Je nach Branche, Wettbewerbssituation oder auch Führungs­stil bekommt der CIO eines von vier Mandaten zugewiesen: 

Das «Leverage-Mandat» (in Schwung halten) entspricht im Grund dem «Hauswartposten». Hier wird die IT als Lieferant von grundlegenden Dienstleistungen angesehen. Der CIO hat seine Abteilung und die Systeme so aufzustellen, dass Unternehmensabläufe beschleunigt und die Organisation effektiver wird. Diese Haltung ist insbesondere in der industriellen Fertigung zu finden. 

Ähnlich verbreitet ist das «Expand-Mandat» (anreichern). Der CIO hält hier die Balance zwischen Betrieb und Innovation. Seine Aufgabe besteht primär darin, die Zusammenarbeit und Geschäftsprozesse durch IT zu optimieren. 

Beim «Transform-Mandat» (transformieren) steht der Betrieb eher im Hintergrund: Der CIO fokussiert stattdessen auf technologische Business-Lösungen, die dazu dienen, Beziehungen zu Kunden, Partnern und Verbrauchern sowie zu den internen Stakeholdern zu verbessern. Damit werden Geschäftsabläufe und die Lieferkette optimiert. Mandate mit «Transform»-Charakter sind in Sparten gängig, die stark von branchenspezifischen Systemen abhängen, wie etwa die verarbeitende Industrie. 

Das «Pioneer-Mandat» (Vorreiter) ist am ehesten in der Finanzindustrie verbreitet. Die IT wird als Business Enabler wahrgenommen. Entsprechend hat der CIO den Freiraum, aber auch die Aufgabe, innovative Produkte einzuführen, dem Business neue Märkte zu erschliessen oder Geschäftsmodelle zu entwerfen. 

Lesen Sie auf der nächsten Seite: So siehts in der Realität aus

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