Unified Communications: Die wichtigsten Kaufkriterien

Unified Communications realisiert Konvergenzeffekte und erhöht dadurch die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Worauf müssen Kunden und Service Provider besonders achten?

Prognose der Radicati Group: UC als SaaS bis 2012
    

» Von Michael Kurzidim, 03.12.2008 13:35.

Unified Communications (UC) vereint mehrere Kommunikationskanäle wie Telefonie/SMS, E-Mail, Instant Messaging, Präsenz- und Kollaborationsfunktionen auf einer Plattform. Mitarbeiter kommunizieren dadurch effizienter miteinander. Viele UC-Lösungen integrieren sich mittlerweile in die firmeninternen CRM- und ERP-Systeme. Dadurch haben etwa Aussendienstmitarbeiter vor Ort mobilen Zugriff auf kundenrelevante Informationen.

Für KMUs ist zudem die Alternative Software as a Service (SaaS) eine Überlegung wert. Werden dadurch doch die Kosten für einen UC-Lösung exakt kalkulierbar, Anschaffungs-, Betriebs- und Wartungskosten entfallen ganz. Worauf sollten Kunden und Anbieter von (gehosteten) Unified-Communications-Lösungen ganz besonders ein Auge haben? Communigate Systems, ein Spezialist für mobile UC-Lösungen, nennt sechs Kriterien:

1) Modulare Angebotspakete

Sie erlauben es Unternehmen, ihr UC-Servicepaket auch auf unterschiedliche Mitarbeitergruppen zuzuschneiden. Der Leistungsumfang lässt sich, sollten sich die Anforderungen ändern, flexibel um Funktionen wie Groupware, Präsenzinfirmationen, Videofonie, Video-on-Demand oder Push-Mails erweitern.

2) Flexible Clients

Design und intuitive Bedienbarkeit der Benutzeroberfläche sind mitentscheidend für die Akzeptanz beim Anwender. Web-2.0-Technologien wie Adobe Flash und Ajax sollten deshalb unterstützt werden. Ein weiterer Pluspunkt ist eine Entwicklungsumgebung für neue Server- und Desktop-Anwendungen wie Widgets.

3) Differenzierte Tarifsysteme

Abrechnungs- und Tarifsysteme aufseiten der Service Provider und Kunden sollten mit gebräuchliche Schnittstellen wie Parlay X, Diameter (AAA) oder Radius zurecht kommen.

4) Mandantenfähigkeit

Unabdingbar für die Abhörsicherheit und den Schutz von Daten: Mit mandantenfähigen UC-Plattformen richten Service Provider für jeden Kunden (Mandanten) einen virtuellen Server ein und stellen individuelle Services bereit.

5) Mobilität

Die Einbindung aller mobilen Devices wie Handy, Smartphone oder PDA ist eine geschäftliche Notwendigkeit. Dafür muss der UC-Server Synchronisationsprotokolle wie ActiceSync und Push-Mails unterstützen.

6) Hohe Skalierbarkeit und Verfügbarkeit

Unternehmen und Provider müssen in der Lage sein, auch in Hochlasttzeiten ihre Kunden optimal bedienen zu können. Flexible SaaS-Dienstleistungen und ressourceneffiziente Virtualisierung bieten sich als Lösungen an.

 

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