Survival-Strategien für gestresste IT-Manager
Die Sekretärin hat die Schweinegrippe, das Telefon bimmelt pausenlos und der Meeting-Marathon nimmt kein Ende. Führungskräfte kommen zu allem, nur nicht zum Arbeiten. Was hilft?
Erfolgsrezepte in Krisenzeiten» Von , 05.08.2009 13:15.
Meetings werden von Führungskräften als Zeitkiller Nummer Eins empfunden, Kein Wunder, schliesslich verbringen Führungskräfte durchschnittlich 40 Prozent ihrer Arbeitszeit in Geschäftstreffen. Der Informationsmanagement-Spezialist Mindjet hat 2000 Wissensarbeiter weltweit befragt. Das Ergebnis: Allein die Vor- und Nachbereitung von Meetings verschlingt Woche für Woche fast neun Stunden.
Erfolgstriade: Ziele festlegen, Ergebnisse notieren, Aufgaben verteilen
Mehr als 30 Prozent dieser Zeit könnten Sie sparen. Unsere Empfehlung: Prüfen Sie Alternativen zum Meeting und haben Sie den Mut, Besprechungen auch mal abzusagen. Oder nehmen Sie nur an bestimmten Tagesordnungspunkten teil. Das ist nicht unhöflich, sondern nur effektiv. Wichtig ist, dass vorher Ziele festgelegt, nachher Ergebnisse festgehalten und zum Abschluss Aufgaben verteilt werden. Nur so endet das Meeting nicht in sinnlosem Palaver.
Kaum sitzen Sie wieder an ihrem Arbeitsplatz und öffnen ihr E-Mail-Postfach, sind alle guten Vorsätze für den Tag schon wieder zum Teufel. Auch Fax, Telefon, Blogs, und soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing mutieren leicht zu gierigen Zeitfressern. Für fast sieben Stunden pro Woche fallen Führungskräfte und Wissensarbeiter in das Entwicklungsstadium des Jäger und Sammlerds zurück, hat Mindjet herausgefunden. Mehr als zweieinhalb Stunden davon sind unnötig.
Kein Palaver: nur wichtige E-Mails beantworten
Unser Tipp: Perfektionieren Sie ihr Informationsmanagement und versuchen Sie erst gar nicht, jede Mail zu beantworten. Legen Sie feste Zeiten fest, zu denen Sie ihre Mails checken. Erfahrungsgemäss sind drei Mal am Tag ausreichend. Schalten Sie die Benachrichtigungsfunktion für neue, eingehende Mails ab und klicken Sie nicht blind auf "Alle Antworten". Ihre Kollegen werden es Ihnen danken.
Konflikte als Chance sehen
Auch wenn in der Krise der Konkurrenz- und Kostendruck wächst, sind Alleingänge im Job nicht angebracht. Nutzen Sie die Intelligenz der Gruppe und verteilen Sie ohne schlechtes Gewissen die Arbeit auf mehreren Schultern. Definieren Sie Aufgaben und Handlungsspielräume in der Gruppe unzweideutig. Gerade in schweren Zeiten ist es wichtig, eine offene Kommunikation zu fördern, sie zu praktizieren und Konflikte in der Gruppe nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu sehen.







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