Startkapital für Schweizer Innovationen
Venture Kick hat zwei Schweizer Start-ups ein Startkapital in Höhe von 130'000 Franken spendiert. Ausgezeichnet wurde dabei auch eine Strichcode-Erkennungssoftware für Smartphones.
Mit der Technik von Mirasense lassen sich mit dem Smartphone Strichcodes einlesen und Infos zu den zugehörigen Waren abfragen.» Von , 11.03.2010 10:06.
Eine Barcode-Erkennungssoftware fürs Mobiltelefon, die nicht nur auf dem iPhone funktioniert sowie effizientere diagnostische Tests für die Früherkennung von Prostatakrebs: Für ihre Geschäftsideen erhalten die beiden ETH-Spin-offs Mirasense und ProteoMediX je 130"000 Franken Startkapital von Venture Kick.
Die 1D-Barcode-Erkennungssoftware ScanDK von Mirasense ermöglicht die einfache Interaktion mit Produkten über normale Mobiltelefone. Aufbauend auf dieser Kernkompetenz entwickelt das ETH Spin-off um Christof Roduner, Christian Floerkemeier, Robert Adelmann und Samuel Müller eine Anwendung fürs Handy, die es dem Konsumenten ermöglicht, durch Scannen des Barcodes relevante Produktinformationen zu erhalten.
Wer sich also beim Einkauf für einen Preisvergleich interessiert oder wissen will, was in einem Produkt enthalten ist, kann das demnächst mit der Software von Mirasense herausfinden. Gegenüber der Konkurrenz weist die Technik des Startups zudem einige Vorteile auf. «Unsere Barcode-Erkennungstechnologie ist in der Lage, Barcodes auch in unscharfen Bildern zu erkennen. Dadurch funktioniert das System auch auf Telefonen ohne Autofokuskamera. Darüber hinaus ist unsere Technologie die einzige, die nicht nur auf dem iPhone, sondern auch auf Nokia, Android und Windows Mobile verfügbar ist», erklärt Müller die Vorteile. Die Barcode-Erkennung ist bereits auf dem Markt. Der Launch der eigenen Produktinformationsapplikation ist noch in diesem Frühling geplant.
Seit Start der Venture-Kick-Initiative im Herbst 2007 sind über vier Millionen Franken ausgeschüttet worden. Von der Finanzspritze haben unterdessen 112 Projektteams aus den unterschiedlichsten Bereichen profitiert: von der Medizinaltechnik über die Informations- oder Biotechnologie bis zur Sportgeräteentwicklung. Eine laufende Umfrage unter den geförderten Startups bestätigt, dass die Förderinitiative mit 75 effektiven Firmengründungen, mehr als 400 geschaffenen Arbeitsplätzen und gegen 40 Millionen Finanzierungsvolumen Wirkung zeigt.







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