Soziales CRM errät Kundenwünsche

Oracles Vize-Präsident CRM-Produkte Mark Woolen erläutert im Gespräch mit CW Oracles zukünftige, "soziale" CRM-Strategie.

    

» Von Michael Kurzidim, 21.07.2008 18:06. Letztes Update, 21.07.2008 18:08.

Schon mit seinem jüngsten CRM-Familienmitglied Oracle Sales Prospector deutete der Datenbankprimus an, welche geldwerten Vorteile Unternehmen von Oracles sozialer CRM-Strategie in Zukunft erwarten können. Social CRM soll die kollektive Intelligenz aller Vertriebs- und Marketing-Experten eines Unternehmen ausschöpfen, um präzisere Kundenprofile und in Folge bessere Angebote erstellen zu können, die eine grössere Aussicht auf Erfolg haben. Das kleine, aber entscheidende Stück Software heisst bei Oracle "Sales Prospector". Das Programm analysiert die Verkaufshistorie von Kunden und macht Vorschläge für zukünftige Deals. In der Schweiz setzen der Lebensmittelkonzern Nestlé und die Zurich Versicherungen CRM-Lösungen von Oracle ein.

"Wir wollen unsere Kunden nicht dazu zwingen, ihre Kundenpflege in einer bestimmten Art und Weise zu betreiben. Soziales CRM unterstützt einen unstrukturierte On-Demand-Ansatz", erläutert Mark Woolen, Vize-Präsident CRM-Produkte bei Oracle. Bei Nestlé setzt man vor allem auf diese Strategie (relationship-based CRM).

Kollektive Intelligenz nutzen

Die nächsten beiden Lösungskomponenten in Sachen soziales CRM will das Unternehmen auf der Oracle OpenWorld im September dieses Jahres präsentieren: Sales Campaigns unterstützt die Vertriebs- und Marketingabteilung bei der Konzeption und Durchführung von E-Mail-Kampagnen. Anwender nutzen bereits erfolgreich durchgeführte Kampagnen als Template. Das zweite Modul Sales Library soll Oracles soziale CRM-Strategie noch einen Schritt weiter führen. Beispielsweise lassen sich damit erfolgreiche Präsentationen kollaborativ auch von anderen Anwendern im Unternehmensnetz nutzen und erweitern.

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