Schweizer Arbeitsmarkt: Durststrecke geht weiter
Das Stellenangebot in der Schweiz ist im zweiten Quartal 2009 um gut zehn Prozent eingebrochen. Der Negativtrend setzt sich fort. Nur der Genfersee-Region geht's gut.
Entwicklung des Schweizer Stellenmarktes - aufgeschlüsselt nach Grossregionen» Von , 12.08.2009 10:50.
Auf dem Schweizer Stellenmarkt sind landesweit noch keine Signale auszumachen, die auf die erhoffte wirtschaftliche Trendwende hindeuten. Die Durststrecke geht leider weiter. Im zweiten Quartal 2009 brach das Stellenangebot auf dem gesamten Schweizer Arbeitsmarkt gegenüber dem Vorquartal um gut zehn Prozent ein. Der Rückgang, der vor etwa einem Jahr begann, setzt sich damit ungebremst fort. Das zeigen die neuesten Quartalswerte des Adecco Swiss Job Market Index (ASJMI), der vom Stellenmarkt-Monitor Schweiz der Universität Zürich erhoben wird.
Resistente Westschweiz, gebeutelte Ostschweiz
Die Schweizer Grossregionen trifft es jedoch unterschiedlich hart. Die Ostschweiz (minus 35 Prozent) und die Zentralschweiz (minus 30 Prozent) mussten seit dem Jahreswechsel die höchsten Verluste wegstecken. Die Genfersee-Region dagegen besticht im gleichen Zeitraum mit einem vergleichsweise stabilen Stellenangebot (minus vier Prozent). In der Romandie und im Tessin gingen die publizierten offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent zurück, in der Deutschschweiz jedoch um 37 Prozent..
Vergleicht man die aktuellen Zahlen mit denen des Vorquartals, ergibt sich im Grossen und Ganzen ein ähnliches Bild: Die Stellenangebote im Tessin und in der Romandie sackten um fünf Prozent ab, in der Deutschschweiz um elf Prozent. Die Autoren weisen jedoch darauf hin, dass im allgemeinen in der Westschweiz von einer Entwicklung auf tieferem Niveau auszugehen sei.







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