SAP goes mobile - ein Schrittchen
Der Vollzugriff auf ERP-Systeme ist erfolgsentscheidend für Vertrieb und Wartung. Mit Netweaver mobile und Technologie-Partnern bringt SAP seine Business Suite auf Blackberry, iPhone und Windows mobile.

» Von , 28.10.2009 14:40.
Im März dieses Jahres versprach SAP, seine gesamte Business Suite für iPhones, Blackberrys und Windows-Mobile-User aufs kleine Smartphone-Display zu bringen. Dieses ehrgeizige Unterfangen trägt erste Früchte. Die gute Nachricht: Die Plattform SAP Netweaver mobile steht und ist einsatzbereit. Das Device Management stellt sicher, dass die richtige Applikation auf dem richtigen Mobilgerät installiert wird, führt automatisch Daten-Backups durch und warnt den Benutzer etwa, wenn der Akku zur Neige geht.
Netweaver mobile beachtet die Einhaltung von Compliance-Regularien und unternehmensinternen Policies und puffert als eine Art Middleware den Zugriff der mobilen Devices auf SAP Business Suite. Für jedes Device legt Netweaver mobile einen Device-Datenspeicher (Device Queue) an, der die Daten der Business Suite aufbereitet und dadurch für einen performanten Zugriff sorgt.
SAP konzentriert sich auf Windows

Prognostizierte Marktanteile von Blackberry, Symbian, iPhone und Windows mobile.
Mit Partnern zum Technologie-Durchbruch

Architektur der SAP-Plattform Netweaver mobile.
SAP selbst hat seine Windows-Clients für Notebooks und Smartphones in Java entwickelt und unterstützt bisher auch lediglich das Java-Framework. Die Walldorfer zeigten in Wien vornehmlich CRM-Applikationen, und das aus zwei Gründen: Mitarbeiter in Vertrieb und Wartung benötigen dringend mobile Unterstützung und bekommen sie auch bereits, nur noch nicht in ausreichendem Masse.
Ausserdem lassen sich CRM-Abfragen relativ leicht auf Smartphone-Format herunterbrechen. Anspruchsvolle Analytik ist dabei nicht "simply the next step", sondern eine Herausforderung, die es noch zu meistern gilt.







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