IBM erfolgreich in der Visualisierung von Atomen

Der blaue Riese hat es erstmals geschafft, Objekte im Nanometerbereich visuell darzustellen.

  

» Von Harald Schodl, 23.04.2007 11:06.

Die Methode des Magentic Resonance Force Microscopy (MFRM) ermöglichte es den IBM-Forschern, diesen Durchbruch zu erzielen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Magnetresonanz-Tomographie bringt diese Technik eine bis zu 60"000-fache bessere Genauigkeit. Somit können Objekte mit einer Grösse von 90 Nanometer untersucht werden Die Forscher sehen in MFRM einen wichtigen Schritt in Richtung 3D-Visualisierung von Atomen. Sollte dies gelingen, könnte man die Materialeigenschaften von beispielsweise Proteinen untersuchen. Diese Technik könnte zur Herstellung von Medikamenten oder für die genauere Erforschung von integrierten Schaltkreisen genutzt werden. Die Forscher von IBM entwickelten spezielle magnetische Spitzen, die es ihnen ermöglichte den schwachen Magnetismus von atomaren Strukturen zu entdecken und zu verändern.

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