Fiese Fallstricke in SaaS-Verträgen
Forrester warnt vor fiesen Klauseln in SaaS-Verträgen. Fallbeispiel: Durch hohe Rabatte würden Kunden in langfristige Verträge gelockt. Aber dann...
Forrester-Analystin Liz Herbert» Von , 16.01.2009 14:20.
"In der Vergangenheit waren Schnupperverträge auf monatlicher Basis die Regel", sagt Forrester-Analystin Liz Herbert. Aber die Laufzeit der SaaS-Verträge wird immer länger. Anbieter locken Kunden mit Nachlässen von teilweise über 50 Prozent in für sie ungünstige Verträge hinein. Fünf Jahre seien dabei keine Seltenheit mehr, berichtet Herbert.
SaaS-Verträge: Worauf muss man achten?
Unternehmen, die sich langfristig an einen SaaS-Provider binden, sollten sich jedoch schon heute Gedanken darüner machen, was danach kommt. Hilfreich sind Klauseln, die den Preisanstieg für Folgeverträge begrenzen. Denn die zunehmden Komplexität der SaaS-Lösungen macht den Wechsel zu einem anderen Anbieter immer schwerer..
Empfehlenswert seien auch die genaue Definition von Service Level Agreements (SLA) und Ausstiegsklauseln. "Ich habe Kündigungsklauseln gesehen, die vom Kunden weder einen Grund noch eine Gebühr verlangen", sagt Herbert. Ausserdem sollten SaaS-Anbieter dazu verpflichtet werden, ihre Kunden im voraus zu informieren, wenn sie den Hosting Provider wechseln. Denn SaaS-Verträge gleichen heute mehr einer Heirat mit allen Höhen und Tiefen als einem kurzen Liebesabenteuer.







KOMMENTARE
KOMMENTAR SCHREIBEN