CeBIT 2010: Fujitsu Highlights
Am Vortag der CeBIT stellt Fujitsu seine Produkt-Highlights vor. Darunter ein Zero Client, der besonders Finanzinstituten und Versicherungsunternehmen Vorteile bringen soll.

» Von , 01.03.2010 13:22. Letztes Update, 01.03.2010 13:24.
Fujitsu verkauft seinen Zero Client als eine Weiterentwicklung des Thin Clients. Der Zero kommt ganz ohne Betriebssystem, Prozessor., Applikationen und eine lokale Datensicherung aus, Damit entfallen auch die durch diese Einheiten entstehenden Kosten. Der Zero stellt lediglich die Verbindung zur virtuellen Maschine her. Die Total Cost of Ownership (TCO) liegen laut Fujitsu dadurch noch einmal deutlich niedriger als beim Thin Client. Das Gerät ist wahlweise mit einem 19- oder einem 22-Zoll-Display ausgestattet und kommt in Deutschland für 449 Euro auf den Markt. Computerworld meint: Ziemlich viel Geld für eine "Nullnummer".
Reduktion um 90 Prozent
Ausserdem präsentiert Fujitsu seine neuen Speicherlösungen Eternus CS800 und EternusDX90. Beide Speichermaschinen eignen sich laut Fujitsu speziell für den Betrieb in mittelständishen Unternehmen, die auf Disk-Backup setzen. Die integrierte Deduplizierung, die Mehrfachspeicherung verhindert, reduziert die Kapazitätsanforderungen um 90 Prozent, sagt Fujitsu. Die Eternus CS800 legt mittels Deduplizierung Backup-Daten im Unternehmensnetz an untersschiedlichen Standorten ab.
In der Schweiz gehören die UBS, Roche und Swisscom zum Kundenstamm von Fujitsu. Die japanischen Infrastruktur-Company will in Zukunft stark ins Cloud-Computing-Geschäft einsteigen. Chief Technology Officer Joseph Reger schaute auf der CeBIT-Pressekonferenz ein wenig in die ZUkunft: Infrastructure as a Service (IaaS) wird zu einer höheren IT-Konzentration weltweit führen, über Satelliten werde IT ihren Weg in den Weltraum antreten, um eine flächendeckendere Verbreitung zu gewährleisten, spekuliert Reger. Für den Consumer aber werde Informationstechnologie zu einer unsichtbaren Kraft im Hintergrund.







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