Alarmierend: Handy-Virus stiehlt Geld
Kaspersky Lab warnt vor einem Schadcode, der automatisiert Geld von Mobil-Accounts transferiert. Bis dato sind fünf Varianten unterwegs.
Handys vermehrt unter Viren- und Trojanerbeschuss» Von , 23.01.2009 11:02.
Mobiltelfonierer waren bis dato kaum im Visier von Cyberkriminellen. Doch die Schonfrist scheint vorbei zu sein. Kaspersky hat einen neuen Schadcode entdeckt, der Geld von Mobil-Accounts stiehlt. Betroffen sind Handys, die unter dem Betriebssystem Symbian laufen. Der Trojaner ist in der Programmiersprache Python geschrieben und sendet automatisch SMS-Nachrichten an eine Kurzwahlnummer mit der Aufforderung, einen bestimmten Geldbetrag vom Account des Opfers auf den des Cyberkriminellen zu überweisen.
Nicht unerhebliche Gesamtsumme
Aktuell gibt es fünf verschiedene Varianten des Schadcodes Trojan-SMS.Python.Flocker. Die bisher transferierten Geldbeträge sind zwar kaum der Rede wert ubnd bewegen sich zwischen 50 und 100 Rappen. Aber die Menge machts. Cyberkriminelle infizierten eine Unmenge an Mobiltelefonen, so dass eine nicht unerhebliche Gesamtsumme zustande kommt.
Bisher greifen die entdeckten Trojaner-Varianten ausschliesslich auf Kunden indonesischer Netzbetreiber zu. Diese Art von Betrug sei aber auch weltweit denkbar und kenne keine technischen Hürden, so die Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab. Voraussetzung ist jedoch, dass Netzbetreiber eine Methode der Geldüberweisung per SMS anbieten.







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