Smart-Security überlistet Malware

Cyberangriffe werden in jüngster Zeit immer professioneller und ausgefeilter. Mit modernen Smart-Security-Lösungen halten Unternehmen mit der gestiegenen Bedrohungslage Schritt.

» Von Thomas Bär und Frank-Michael Schlede, 11.07.2017 07:35.

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Nicht nur die fortwährenden Ransomware-Attacken, bei denen Daten nur gegen Lösegeld wieder herausgegeben werden, führen es IT-Verantwortlichen und Administratoren ebenso wie der Geschäftsführung deutlich vor Augen: Ein Ende des Kampfes um die Sicherheit der Daten und IT-Systeme ist nicht abzusehen.

So erstaunt es auch nicht, dass in den Unternehmen vermehrt Sätze wie «Antiviren-Software ist mittlerweile überflüssig» oder «Wir brauchen andere, intelligente Lösungen, die unsere IT-Systeme schützen» zu hören sind.

Doch was macht eine intelligente Sicherheitslösung aus? Und: Sind die bekannten Antiviren-Lösungen tatsächlich nicht mehr zeitgemäss?

Klassische Endpoint-Security

Zu der Frage, ob Antiviren-Lösungen auf den Endgeräten heute noch notwendig sind, hat Martin Rösler, Director Threat Research bei Trend Micro Deutschland, eine klare Meinung: «Mal ganz böse formuliert: Wenn ich Windows 10 habe und die Schotten dicht mache und niemals etwas aus einer dubiosen Quelle installiere, sondern nur das, was Microsoft anbietet – dann stellt sich diese Frage wirklich. Aber wer macht das schon?»

Ausserdem weist Rösler darauf hin, dass es gar nicht mehr korrekt sei, von einem Schutz vor Viren zu sprechen. «Das sind heute keine Viren mehr, das ist Malware.» Für Privatanwender sei es durchaus möglich, ein sicheres Windows-10-System allein mit dem zum Betriebssystem gehörenden Windows Defender als Schutz zu betreiben. «Bei Firmenkunden schaut es ganz anders aus. Dort werden Sie selten bis nie eine reine Windows-Umgebung finden.»

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