Ein sicheres Passwort: Diese Wege führen zum Ziel

» Von jst/sgr/fby, 07.02.2017 06:50.

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3. Verwenden Sie Ohrwürmer

Eine uralte Methode, um geheime Botschaften zu verschicken, verwendet zwei Ausgaben desselben Buchs. Um ein Wort zu übermitteln, wird die Seite und Position ermittelt, wo das entsprechende Wort vorkommt. Danach werden diese Koordinaten verschickt und der Empfänger kann das Wort in seiner Ausgabe des Buchs nachschlagen.

Ganz ähnlich funktioniert die Methode mit den Ohrwürmern. Statt eines Buchs verwendet man einfach einen kurzen Text, den man eh schon auswendig weiss. Es kann sich also um eine Zeile aus einem Lied handeln oder aus einen Vers aus einem Gedicht.

Läuft einem also beispielsweise der Refrain des Polo-Hofer-Klassikers «Bin I Gopfriedstutz en Kiosk» nach, kann man sich als Passwort, die Kombination «5-3» merken und von mir aus auch notieren, was sich dann zu «Kiosk-Gopfriedstutz» erweitert.

Da niemand erraten kann, welches Lied einem gerade im Kopf herumschwirrt und welche Passage haften geblieben ist, kann auch niemand darauf kommen, welches Passwort sich daraus ergibt.

Kombiniert man dies mit einer der bereits erwähnten Chiffrier-Methoden, wird das ganze geradezu unknackbar.

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KOMMENTARE

Hans Peter: 09-01-15 17:30

@Hansruedi N: Da hätte ich wohl den "Ironie"-Tag verwenden sollen. Ich wollte damit nur sagen, dass es sich bei diesem Passwort nicht mal lohnt, eine Statistik zu bemühen...
Mir ist klar, was der Passwortcheck macht. Gut, ich gebe ebenfalls zu, das erwähnte Passwort ist besser als z.B. "123456" oder "porsche", siehe auch hier:
http://www.bmyers.com/public/1958.cfm

Hansruedi N: 07-01-15 09:36

@Hans Peter: Das Programm macht gar keine Versuche das PW zu knacken, sondern einfach eine Plausibilitätsprüfung mittels 10 Kriterien. Das Resultat ist rein statistisch, das PW wurde nicht geknackt!

Michael Müller: 07-01-15 09:20

...ähm, "ComputerWORLD" hätte das natürlich heissen sollen! :)

Michael Müller: 07-01-15 08:59

Meines Erachtens sind das gute Rezepte, um Passwörter zu generieren.

Wie ich mir die aber für jeden Dienst separat merke, ist ja auch nicht ohne. Ausser natürlich, ich lege mich auf genau eine Formel fest, und wende überall dasselbe Schema an - war das so gemeint?

Aber: Warum nicht gleich ein Passwort-Programm verwenden? Das hilft mir beim Generieren der Passwörter, und ich muss mir nur noch ein einziges (möglichst komplexes) Datenbank-Passwort merken.

Für dieses eine Passwort könnte man ja dann Diceware verwenden (https://de.wikipedia.org/wiki/Diceware).

(Ich warte schon lange mal auf einen Artikel über Diceware in Computerwoche oder PCtipp - wie wärs? ;))

Hans Peter: 06-01-15 16:06

Das Passwort "nrts-smms" soll "praktisch unknackbar" sein? Beim Test auf https://www.passwortcheck.ch/passwortcheck/check.php?lang=de wird nicht mal eine Anzahl benötigte Versuche angegeben...

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