Die wichtigsten kostenlosen Antivirus-Tools für Windows

» Von Gaby Salvisberg , 24.04.2017 15:53.

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Gratis-Tools zur Schädlingsbeseitigung

Manchmal wird ein System befallen, obwohl darauf schon ein Virenscanner installiert ist, der nach dem Rechten sehen sollte. In solchen Fällen hilft möglicherweise eines der nachfolgenden Tools. In der Regel können Sie diese benutzen, ohne den installierten Virenscanner entfernen zu müssen.

Emsisoft Emergency Kit: Das ist laut Emsisoft eine Sammlung installationsfreier Programme zum Scannen und Reinigen infizierter Computer: https://www.emsisoft.com/de/software/eek/

Eset: Eset ist der Hersteller des Virenscanners NOD32. Der Hersteller bietet hier einen Online-Virenscanner. Rufen Sie ihn im Webbrowser auf, klicken Sie auf «Jetzt prüfen» und lassen Sie das Tool aus dem Browser heraus Ihre Festplatte nach Schädlingen durchsuchen: https://www.eset.com/ch-de/home/products/online-scanner/

F-Secure: Und noch ein Online-Virenscanner. Solche sind immer auch nützlich, um eine zweite Meinung einzuholen, falls Sie dem Urteil des installierten Virenscanners nicht trauen sollten. Dies ist jener von F-Secure: https://www.f-secure.com/de_DE/web/home_de/online-scanner

Kaspersky Security Scan: Auch dieses Tool ist geeignet, Schädlinge zu finden, die Ihr installierter Virenscanner vielleicht übersehen hat: https://www.kaspersky.de/free-virus-scan

Und es gibt mit dem Kaspersky Virus Removal Tool sogar noch ein zweites, das bereits vorhandenen Schädlingen an den Kragen möchte. Hier: https://support.kaspersky.com/de/viruses/kvrt2015

McAfee: Von McAfee gibt es einen allgemeinen Sicherheits-Scanner, der den PC darauf hin prüft, ob Virenschutz und Firewall vorhanden sind. Ebenso werden laut Anbieter die aktuellen Anwendungen und Prozesse auf mögliche Bedrohungen gescannt. Da Schädlinge oft im Hintergrund aktiv sind, könnte das Tool auch noch den einen oder anderen entdecken. https://home.mcafee.com/downloads/free-virus-scan

Microsoft: Bei Infektionsverdacht können Sie auch den Microsoft Safety Scanner auf Ihr System loslassen: https://www.microsoft.com/security/scanner/de-de/default.aspx

Norton: Aus dem Hause Symantec gibts hier https://security.symantec.com/nbrt/npe.aspx den Norton Power Eraser, den wir hier ausführlich beschrieben haben:
www.pctipp.ch/tipps-tricks/kummerkasten/sicherheit/artikel/hartnaeckige-schaedlinge-loswerden-mit-dem-norton-power-eraser-87559/

Panda: Hier gibts auf einer Downloadseite verschiedene Hilfsmittel. Falls Sie den infizierten PC noch noch starten können, greifen Sie dort zu Panda Cloud Cleaner oder zum Panda Cloud Cleaner Portable. Sollte Ihnen ein Hochfahren von Windows nicht mehr möglich sein, gibts den Panda Cloud Cleaner USB scan bzw. die Panda Cloud Cleaner Rescue ISO. Mit einem der letztgenannten Downloads können Sie auf einem sauberen PC einen bootfähigen USB-Stick bzw. eine CD erstellen, um den betroffenen PC damit zu booten und nach Schädlingen zu suchen. Die Downloads sind hier: www.pandasecurity.com/germany/support/tools_homeusers.htm

Sophos: Aus dem Hause Sophos stammt HitmanPro, das bereits vorhandene Schädlinge aufspürt und entfernen will. Hier gibts die Anwendung und auch eine Anleitung in Deutsch: https://www.hitmanpro.com/en-us/downloads.aspx

Trend Micro: Schon seit Jahren gibts bei Trend Micro den Online-Virenscanner HouseCall. Auch er eignet sich bestens, um bei Infektionsverdacht eine zweite Meinung einzuholen. Einfach via Webbrowser: housecall.trendmicro.com/de/index.html

Und der Letzte im Bunde ist die Webseite https://www.nomoreransom.org/. Hier will man Erpressungstrojanern ans Leder. Die Seite wird von verschiedenen Antivirusherstellern mit Tools gefüttert, die helfen, die Art von Ransomware zu identifizieren und – mit etwas Glück – die Dateien entschlüsseln können; natürlich ohne die Erpresser zu bezahlen.

Notfall-Bootsysteme

Wenn Windows wegen eines Schädlings nicht mehr startet und Sie den Rechner quasi «von aussen» her betreten und säubern wollen oder wenn Sie noch Daten retten möchten, hilft Ihnen dabei ein bootfähiger Notfalldatenträger mit integriertem Virenscanner. Solche finden Sie hier aufgelistet. Diese bootfähigen Hilfsmittel sind eher für Fortgeschrittene.

Avira Rescue System
Laden Sie auf einem sauberen Rechner das Avira Rescue System herunter und erzeugen Sie aus der ISO-Datei eine bootfähige CD oder einen bootfähigen USB-Stick. Starten Sie das betroffene Gerät damit auf und versuchen Sie zu retten, was noch zu retten ist. Hier finden Sie den Download: https://www.avira.com/de/downloads#tools

Eset SysRescue Live 1
Ähnlich wie das System von Avira gibt es von Eset ebenfalls ein herunterladbares Bootmedium mit Virensuche: https://www.eset.com/ch-de/download/utilities/detail/family/239/

F-Secure Rescue CD
Auch die finnischen Antivirusexperten bieten eine bootfähige Rettungs-CD zum Download an: ftp://ftp.f-secure.com/anti-virus/tools/Rescue%20CD/

G Data BootMedium
In den Downloads bietet G Data unter anderem zwei herunterladbare Bootmedien an. Das eine ist G Data BootMedium. Hiermit erstellen Sie einen bootfähigen Datenträger, mit dem Sie ein infiziertes System aufstarten und durchscannen können. Das zweite ist der G Data EU Ransomware Cleaner, der denselben Zweck erfüllt, sich aber auf Ransomware spezialisiert hat: https://www.gdata.de/downloads

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