SDN: Auf dem Weg zum virtualisierten Netzwerk

» Von Thomas Bär und Frank-Michael Schlede, 27.02.2017 05:23.

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Riverbed

Das amerikanische Unternehmen Riverbed liefert eigenen Angaben zufolge Produkte, die dazu dienen, die Performance von Anwendungen, Webseiten, Netzwerken, Rechenzentren sowie Cloud-Lösungen zu verbessern. Der Hersteller spricht von anwendungsdefiniertem Networking und stellt mit SteelConnect eine Software-definierte WAN-Lösung bereit, die es Netzwerken ermöglichen soll, sich den Anforderungen der Anwendungen entsprechend anzupassen.

SteelConnect soll es mittels eines richtlinienbasierten Managements und dynamischem Software-definierten Routing ermöglichen, dass die Netzwerkkonnektivität sowie die Verwaltung und Betreuung der Anwendungsbereitstellung vereinheitlicht werden können.

Die Lösung lässt sich sowohl für hybride WANs und Cloud-Netzwerke als auch für Aussenstellen-LANs/-WLANs verwenden. Sie soll dabei die optimierte und sichere Bereitstellung aller Anwendungen über alle diese Netzwerke sowie einen Einblick in Anwendungen und Netzwerkintelligenz bieten können.

Das Produkt besteht aus drei Komponententypen:

  • SteelConnect Manager: zentrales, mandantenfähiges Portal für die Verwaltung. Es stellt Workflows für Design und das Ausrollen sowie die Verwaltung verteilter und hybrider Netzwerke bereit.
  • SteelConnect Gateway: physische und virtuelle WAN-Gateways, die sowohl Punkt-zu-Punkt- als auch Full-Mesh-Verbindungen ermöglichen. Sie erlauben das Ausrollen und Durchsetzen globaler Richtlinien sowohl On-Premise als auch in Cloud-Umgebungen.
  • SteelConnect Switches und Access Points: Remote-LAN-Switches und Wi-Fi-Access-Points, die mit sogenanntem Zero-Touch Provisioning ausgerüstet sind und ebenfalls die globalen Richtlinien durchsetzen und unterstützen.

Auf die Frage, inwieweit sich derartige Software-definierte Netzwerktechniken bei den Unternehmen bereits durchgesetzt haben, antwortet Oliver Burgstaller, Director Advanced Business Solutions bei Riverbed: «In Deutschland arbeiten immer mehr Unternehmen an SDN-Lösungen für ihre WAN-Struktur, aber auch die LAN-Strukturen rücken immer mehr in den Fokus, wenn es um Aussenstellen geht, die schnell und einfach angebunden und gemanagt werden sollen.»

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