Outlook-Alternative eM Client setzt auf Security

» Von Stefan Bordel, 10.08.2017 14:28.

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Vertrieb und Weiterentwicklung

Computerworld: Wie wird eM Client in Deutschland vertrieben? Arbeiten Sie mit einem Partnernetzwerk oder verkaufen Sie direkt?

Bürger: Aktuell verkaufen wir mehrheitlich zu etwa 95 Prozent direkt über unsere Webseite. Derzeit starten wir Vertriebspartnerschaften in verschiedenen Ländern wie Japan, Indien und im afrikanischen Raum und suchen nach neuen, grossen Partnern im westlichen Raum. Parallel dazu entwickeln wir pro-aktiv verschiedene Marketing-Massnahmen.

Computerworld: Wie schaut es mit dem Plattform-Support aus? Derzeit wird nur Windows unterstützt?

Bürger: Wir arbeiten gerade an der Fertigstellung unserer eM Client für MacOS-Version, die ein kompletter Klon der Windows-Version darstellt. Das heisst, die MacOS-Version wird sämtliche Funktionen und Einstellungen unterstützen, die auch die PC-Version bietet. Eine Technical Preview hierfür ist bereits verfügbar. Gegen Ende des Jahres dürfte das finale Release folgen.

Computerworld: Sind auch mobile Anwendungen geplant?

Bürger: Wir hatten bereits ein Pilotprojekt geplant, allerdings veränderte sich der Markt in den vergangenen Jahren sehr starke. Während es vor einiger Zeit noch keine wirklich starken Mailing-Apps für Android und iOS gegeben hatte,  sind nun viele funktionsstarke Lösungen am Markt vertreten und zum Grossteil sogar kostenlos erhältlich. Darüber hinaus sind viele Mobilgeräte bereits im Auslieferungszustand mit einer brauchbaren E-Mail-App ausgestattet. Das würde uns einen Start auf der mobilen Plattform erschweren, zumal wir die App auch kostenlos anbieten müssten. Momentan fokussieren wir uns daher auf die Desktop-Systeme, die Mac-Version und Security-Features.

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