IT-Infrastruktur überwachen und automatisieren - so klappt's

» Von Leon Adato*, 03.08.2017 07:38.

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Die Automatisierung denkt mit

Die Möglichkeiten der Automatisierung sind bei einfachen Ein-Schritt-Lösungen noch nicht am Ende. Mithilfe effektiver Überwachungstools kann man auch sofort bei Auftreten der Warnung automatisch mit der Erfassung zusätzlicher erforderlicher Informationen beginnen und diese dann in die Warnung selbst einbinden. Beispiel:

  • Warnung: CPU-Auslastung über X Prozent
    Automatisierte Antwort: Die 10 wichtigsten Prozesse identifizieren, sortiert nach der CPU-Auslastung
  • Warnung: RAM-Auslastung über X Prozent
    Automatisierte Antwort: Die 10 wichtigsten Prozesse identifizieren, sortiert nach der RAM-Auslastung
  • Warnung: VM verwendet über X Prozent der Hostressourcen
    Automatisierte Antwort: VM anhand des Namens identifizieren, weitere VMs auf dem gleichen Host erfassen und auflisten
  • Warnung: Datenträger nach dem Leeren der TEMP-Ordner immer noch zu über X Prozent belegt
    Automatisierte Antwort: Datenträger nach den 10 wichtigsten Dateien (sortiert nach der Dateigrösse), die in den letzten 24 Stunden hinzugefügt oder aktualisiert wurden, durchsuchen

Die Automatisierung von Konfiguration, Bereitstellung, Betrieb, Orchestrierung und Verwaltung spart nicht nur eine Menge Zeit und Ressourcen, sondern maximiert auch die Effizienz des Netzwerks und des Teams. Durch diese Zeitersparnisse kann sich das IT-Team stärker auf kritische Probleme konzentrieren, die menschliches Eingreifen erfordern.

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