IT-Infrastruktur überwachen und automatisieren - so klappt's

Eine gute Überwachung der IT-Infrastruktur im Unternehmen kann zu einem hohen Automatisierungsgrad führen. Wir präsentieren einige Kniffe wie das gelingen kann.

» Von Leon Adato*, 03.08.2017 07:38.

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* Leon Adato ist Head Geek bei SolarWinds

Um eine IT-Infrastruktur erfolgreich zu betreiben ist die Überwachung derselben essentiell. Überwachung ist dabei nicht mehr, aber auch nicht weniger, als die fortlaufende, regelmässige Erfassung einer konsistenten Reihe an Messdaten von einer Gruppe von Zielen. Egal ob diese nun physische Geräte, virtuelle Maschinen, cloudbasierte Anwendungen oder etwas dazwischen sind. Monitoring ist die Erfassung von Messdaten, Daten und Informationen von einer Reihe verschiedener Geräte. Alles Weitere – Warnungen, Tickets und Automatisierung – sind ein Nebeneffekt. Zusammen dient dies einem höheren Ziel: Die Überwachung sollte aussagekräftige und entscheidungsrelevante Warnungen ausgeben, anstelle irrelevanter Informationen. Sie sollte zudem die Statistiken und Einsichten erfassen, die man benötigt und automatisierte Antworten bei häufigen Problemen ausführen.

Ein gutes Überwachungssystem erstmalig einzurichten, kann mühsam sein: Es ist aber die Mühe wert.

Die geheime Welt der Automatisierung

Ein Aspekt der Überwachung ist die Automatisierung. Dieser Aspekt wird häufig übersehen, viele IT-Experten glauben, die Automatisierung könne am besten für Server und Anwendungen genutzt werden und dies ginge nur über Software-Defined Networks (SDNs). Das ist jedoch nicht ganz richtig.

Eine gute und effektive Automatisierung kann das Ergebnis einer guten Überwachung sein. Wenn ein robustes Überwachungssystem eingerichtet wurde, können beispielsweise folgende Punkte für den IT-Experten einfacher werden:

  • Konfigurationsänderungs-Traps empfangen
  • Die Konfigurationen von dem Gerät erfassen, das gerade einen Trap gesendet hat
  • Die Konfigurationen vergleichen
  • Regelmässig die Konfigurationen von Netzwerkgeräten erfassen

Entsprechend werden Geräte, die ohne eine ordnungsgemässe Änderungskontrolle modifiziert wurden - übrigens der häufigste Grund für Ausfallzeiten in Unternehmensnetzwerken -, zwangsweise in ihren vorherigen Zustand zurückversetzt, bis die neuen Änderungen erfasst werden können.

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