Die besten Geschäftsideen fürs Internet der Dinge

» Von Klaus Hauptfleisch für Computerwoche.de, 16.02.2015 13:56.

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Wearables sind mehr als nur Gimmicks

Wie oben schon angedeutet, werden Wearables mehr und mehr als Consumer-Gimmicks gesehen. Die tragbaren Technologien haben aber durchaus ernstzunehmende Hintergründe. Entwickelt wurden sie unter anderem für die Raumfahrt, Geheimdienst und militärische Zwecke - James Bond lässt grüssen. Datenbrillen wie die von Epson, Google (Glass) und Metaio wurden zum Beispiel als anfangs noch sehr teure Hilfsmittel für freihändiges Arbeiten vornehmlich in der Industrie, Logistik und bestimmten Handwerksberufen eingesetzt. Gepaart mit Augmented Reality entstehen derzeit viele neue Geschäftsideen. Mit verschiedenen Einsatzszenarien wie der Wartung zum Beispiel sind die Automobilhersteller hier auch wieder mit an vorderster Front dabei.

Selbst die vielen Fitnessarmbänder, die heute den Consumer-Markt überschwemmen, kommen eigentlich aus der Business-Ecke, genauer aus dem Bereich Medizintechnik und Gesundheitswesen. So will laut Medienberichten Generali als erster grosser Versicherer in Europa voraussichtlich noch in diesem Jahr mit einem an eine Fitness-App gekoppelten günstigeren Tarif locken. Das ist wiederum ein Beispiel, wie das Internet der Dinge mit all seinen Möglichkeiten auch an ethisch-rechtliche Grenzen stossen kann. Prompt gab es auch Verbraucherschützer, die gegen diese Pläne Bedenken anmeldeten.

Fazit

Wie die vielen Startups zeigen, die plötzlich wie aus dem Nichts entstehen, bietet das Internet der Dinge mit den verwandten Themen M2M, Smart Home und Wearables viel Raum für neue Geschäftsideen. Manche müssen wohl erst noch entdeckt werden, manche sind zu verrückt, um langfristig tragfähig zu sein, viele werden wohl auch an anderen Gründen scheitern. Und manche Idee, dürfte auch aus Verzweiflung geboren werden, da eine Lösung für ein dringendes Problem gewünscht wird.

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