Die besten Geschäftsideen fürs Internet der Dinge

» Von Klaus Hauptfleisch für Computerwoche.de, 16.02.2015 13:56.

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IoT, M2M und Industrie 4.0

Vorstellen muss man sich das Internet der Dinge wie ein grosses Dach, unter dem viele Themen zusammenfinden. Dazu gehört der grosse Bereich Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) mit ganz deutlich im Business angesiedelten Einsatzszenarien wie Transportwesen, Telematik und Flottenmanagement, Überwachung und Sicherheit, Versorgung und Logistik, Verkaufsautomaten und elektronische Bezahlsysteme. Ebenso zählt die Automation in der Produktion dazu, von den Deutschen gerne mit dem Begriff Industrie 4.0 belegt. Passend dazu ist in der Landwirtschaft mit ihrer strengen Dokumentationspflicht von Farming 4.0 die Rede.

Deutsche Automobilhersteller wie BMW, Daimler, Opel und der VW-Konzern spielen sowohl bei der Nutzung von Industrie 4.0 in der Produktion wie auch beim Entwickeln von IoT/M2M-Lösungen für die Fahrzeuge eine gewisse Vorreiterrolle. Der Grad der Vernetzung der Autos ist vielen Kunden gar nicht bewusst. Neuerungen wie pilotiertes Fahren und Einparken, so die Bezeichnung von Audi, sind ohne IoT und M2M gar nicht denkbar.

Smart Home und Smart Grid

Aktuell «hippe» Themen wie Smart Home und Wearables werden zwar als stark B2C-lastig wahrgenommen, haben ihren Ursprung aber auch im B2B-Umfeld. Zu Wearables später mehr. Smart Home war lange dem teuren Unternehmens- und Luxussegment vorbehalten und damit ein ureigenes B2B-Thema. Der vom Do-it-yourself-Markt getriebene Trend zu IP-Lösungen mit betreffenden Smartphone-Apps hat die Heimvernetzung und Haussteuerung aber in jüngster Zeit mehr und mehr in die Breite getragen.

So mancher der etablierten Anbieter, die mehrheitlich an KNX- und anderen Bussystemen festhalten, mag darüber vielleicht die Nase rümpfen. Aber letztendlich dient eine grössere Verbreitung von Smart Home auch einem von den Energieversorgern, Haushaltsgeräteherstellern wie Liebherr, Miele und Samsung sowie der hohen Politik seit vielen Jahren verfolgtem Ziel, nämlich dem Aufbau intelligenter Stromnetze. Solche Smart Grids sollen unter Einbindung dezentraler Energieversorger und -speicherorte sowie aller Stromverbraucher den Weg zu einer optimalen Verteilung der Versorgung und der Verbrauchszeiten ebnen.

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