Business-Chats fürs professionelle Miteinander

» Von Charles Glimm, 16.02.2017 14:30.

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Glip

Auch Glip, das 2015 vom Telefonie-Anbieter RingCentral übernommen wurde, bietet seinen Anwendern Web-Messaging in Echtzeit, hier ergänzt um Aufgabenverwaltung, Kalender, Notizen, File-Sharing und Videokonferenzen. Das erinnert nicht von ungefähr an den Funktionsumfang klassischer PIM-Programme wie Outlook, denn das Ziel ist es, die schwerfällige und unübersichtliche E-Mail-Kultur durch ein schnelleres, hipperes und flexibleres In­strument zu ersetzen.

 

Das Interface ist sehr klar und übersichtlich, mit einem Menüband links, einem zentralen Arbeitsbereich und zusätzlichen Informationen, im Chat-Bereich etwa einer Übersicht der Teammitglieder, auf der rechten Seite. Eingaben erfolgen in eine Zeile am Kopf der Seite, daneben öffnet ein Icon ein Klappmenü mit den verfügbaren Aktionen. Hier kann man beispielsweise ein neues Event starten, eine Aufgabe anlegen, eine Notiz verfassen oder Dateien zur Verfügung stellen.

Aufgabenverwaltung steht bei Glip im Mittelpunkt

In den Mittelpunkt stellt Glip die Aufgabenverwaltung, das Anlegen, Verwalten und Nachverfolgen von Tasks. Den zweiten Schwerpunkt bilden die persistenten Text- und Video-Chats, die sich nach Personen, Arbeits- oder Interessengruppen organisieren lassen. Wie beim Mitbewerb lassen sich auch hier Links, Bilder oder Dokumente in die Kommunikation einbinden und über eine Suchfunktion wiederfinden. Eine gemeinsame Bearbeitung direkt im Chat-Client ist hingegen nicht möglich.

 

Als Besonderheit hat jeder Chat-Verlauf seine eigene E-Mail-Adresse, an die Beiträge, auch mit Anhängen, gesendet werden können. Das ermöglicht es auch Mitarbeitern ohne Glip-Account, sich in die Konversation einzubringen, und bietet einen bequemen Weg, schnell Dateien zu teilen. Direkt ins Interface integriert ist die Möglichkeit, Dateien aus Goo­gle Drive, Dropbox oder von beliebigen Webadressen zu übertragen. Daneben stehen weitere Integrationen, etwa zu Asana, Box, Trello oder Zendesk, zur Verfügung.

Bedient wird Glip entweder per Windows-App oder über Mobile Apps für iOS und Android. Dabei unterscheiden sich Aufbau und Bedienung nur marginal. Die Preisgestaltung für den Dienst macht der Anbieter hauptsächlich an der Zahl der genutzten Video-Chat-Minuten fest. So sind unbegrenzt Dateispeicher, Chat-Nachrichten, Integrationen und Gastnutzer bereits im kostenlosen Zugang enthalten, der jedoch auf 500 Minuten Video-Chat pro Unternehmen für die gesamte Laufzeit beschränkt ist. Für 5 Dollar pro Nutzer und Monat erhält man 1000 Minuten Video-Chat monatlich pro Person und Rund-um-die-Uhr-Support. Für den doppelten Preis sind 3000 Minuten Video-Chat pro Nase und Monat enthalten.

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