Dos and Dont's im Configuration Management

Der Change-Management-Prozess nach den Regeln der IT Infrastructure

Library sieht ein konsequentes Configuration Management vor. Bei der konkreten Umsetzung bleiben die Best Pratices von ITIL allerdings recht ungenau.

  

» Von Susanne Bandi, 21.07.2010 06:00.

Susanne Bandi ist Geschäftsführerin der DIS GmbH und Spezialistin für Configuration Management

Ziel des ITIL-Change-Management-Prozesses ist es, Änderungen an der IT-Service-Landschaft entsprechend den geschäftlichen Anforderungen termingerecht, risikominimiert, kosteneffizient und kontrolliert durchzuführen. Das Configuration Management trägt zum Erreichen dieser Ziele bei, indem es aktuelle und genaue Informationen über die IT-Komponenten und deren Beziehungen im Configuration Management System (CMS) zur Verfügung stellt. Diese Informationen werden an mehreren Stationen im Änderungsprozess benötigt (siehe Grafik).

Configuration Management beginnt mit dem Configuration-Management-Planning-Prozess. Dazu gehört:

- Verantwortlichkeiten definieren und Kennzahlen festlegen

- Eine solide CMS-Architektur und Konzeption (inkl. Metamodell)

- Standardprozesse definieren (Beispiele siehe CoM Blog: www.dis.ch/blog/index).

Dann allerdings stellen sich die entscheidenden Fragen, auf welche die ITIL-Literatur keine ausreichenden Antworten bietet: Welche IT-Komponenten sollen ins CMS übernommen und dort als sogenannte Configuration Items (CI) geführt werden? Was ist der benötigte Configuration Control Level? Bei der Umsetzung sind folgende unterschiedliche Ansätze mit jeweils verschiedenen Vor- und Nachteilen möglich.

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