Kosten senken bei Enterprise-Applikationen
In Enterprise-Applikationen verbirgt sich gewaltiges Rationalisierungspotenzial. Erprobte Methoden helfen dabei, Ansätze zur Kostensenkung zu entdecken und Massnahmen einzuleiten – dort, wo es am sinnvollsten ist.

» Von , 05.07.2012 12:00.
Der Autor ist Head of Consulting bei Maturity.
Unbemerkt von den CIOs schlummert in den Applikationslandschaften vieler Unternehmen ein grosses wirtschaftliches Potenzial. Die Software-Umgebungen sind kontinuierlich gewachsen, die Transparenz ist gesunken und der Aufwand für das Management über die Jahre ausgeufert – in personeller wie finanzieller Hinsicht. Vor allem die Pflege und Anpassungen an neue Anforderungen gehen ins Geld, schliesslich belegen Wartung und Weiterentwicklung einen gewichtigen Teil des Budgets. Hinzu kommt, dass der Projektaufwand für Anwendungen mit höherem Alter zunimmt.
Ist das Software-Budget nicht mitgewachsen oder gar geschrumpft, gerät das verantwortliche Management schnell in eine Zwickmühle, denn der Handlungsspielraum bei Innovationen wird zunehmend eingeschränkt. Einerseits entfaltet die IT nur dann ihr volles Potenzial, wenn sie im Kontext der geschäftskritischen Anwendungen optimiert wird. Zum anderen müssen die Anwendungen gut gesteuert werden, um die operative IT-Exzellenz zu erreichen. Wer auf einen der beiden Schritte verzichtet, spart am falschen Ende: Der Traktor passt nicht auf die Autobahn, der Sportwagen nicht auf den Feldweg.
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