Die Zeit ist reif für AR

» Von Robert Adelmann*, 28.03.2017 11:10.

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Die reale und virtuelle Welt verschmelzen zunehmend. Im heutigen Kontext ist AR in Virtual Reality (VR), Machine Learning (ML) und Internet of Things/Industrie 4.0 (IoT) eingebettet. Zwischen diesen Bereichen gibt es starke Zusammenhänge. Die Trends verstärken sich gegenseitig und schaffen neue Einsatzbereiche.

VR/AR: Der Übergang von reinen VR-Lösungen, wie Oculus Rift, HTC Vive oder Mobile-VR-Systemen, zu AR ist flies­send. Das Spektrum reicht von reinen Kunstwelten über virtuelle Umgebungen wie Google Earth, welche die reale Welt zumindest abbilden, bis hin zur nun aufkommenden nächsten Generation von Brillen, die über Kameras die echte Um­gebung oder Aspekte daraus einblenden.

Machine Learning: Für robuste Lösungen zum Verständnis der realen Welt spielt Machine Learning eine zentrale Rolle, etwa bei Spracheingaben des Nutzers, der Erkennung von Gesten, Um­gebungen, Dingen oder Personen. Durch die Verfügbarkeit von Daten und Rechenleistung sind gerade im Bereich neuronaler Netze (Deep Learning/Networks) gewaltige Fortschritte erzielt worden.

Internet of Things: Die im Zuge von IoT/Industrie 4.0 langsam, aber stetig zunehmende Durchdringung der Welt mit einer Vielzahl von vernetzten Geräten, Aktuatoren und Sensoren schafft zwei neue Chancen: Die Grundlage für eine vertieft mögliche Interaktion von Menschen mit ihrer Umgebung und neue Anwendungsfälle für den Einsatz von Mixed Reality. Oftmals sind IoT-Devices im industriellen Umfeld unzugänglich verbaut, haben gar keine klassischen User Interfaces und sollen in der Regel auch automatisiert funktionieren. Doch selbst diese Geräte müssen installiert, gewartet oder konfiguriert werden. Hier hat Mixed Reality ein grosses Potenzial.

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