SharePoint 2010 - verbesserter Umgang mit Listen

Listen spielen bei SharePoint die zentrale Rolle. Mit SharePoint 2010 wurde der Umgang mit Listen verbessert. Neben einer Performance-Optimierung gibt es Datenintegrität und XSL-Unterstützung.

» Von pm , Urs Bertschy, 13.05.2011 12:15.

Listen und Items sind bei SharePoint seit jeher die zentralen Bausteine für das Speichern von Daten aller Daten. Gleichzeitig bilden sie die Basis für die Dokumentbibliotheken. Bei SharePoint 2010 wurde der Umgang mit Listen und den darin gespeicherten Daten weiter verbessert. Wie LINQ to SharePoint den Umgang mit Listendaten im Programmcode vereinfacht, wurde in der letzten Folge beschrieben [1]. In dieser Folge geht es um die Themen Performance, Datenintegrität und die Anpassung von Listenansichten.

10 Millionen Items

Für den Umgang mit einer grossen Menge an Objekten wurde bei SharePoint 2010 die Listen und Dokumentbibliotheken zugrundeliegende Architektur (Datenspeicherung, Abfragen usw.) noch einmal optimiert. Selbstbewusst gibt man bei Microsoft die Zahl von 10 Millionen Items an, bei er sich eine Liste noch effizient nutzen lassen lässt. Eine als Archiv verwendete und wenig frequentierte Liste soll sogar bis zu 100 Millionen Items aufnehmen können. Wie bei den Vorgängerversionen kann es aber auch in SharePoint 2010 – je nach verwendeter Hardware und Komplexität der Liste – bei der Abfrage der Daten zu Performance-Engpässen kommen. Um diese Problematik zu entschärfen, hat Microsoft ein List Throttling eingeführt. Es erlaubt eine bessere Kontrolle über die Menge an Datensätzen, die eins Benutzer abrufen kann. Bei Listen mit Tausenden von Einträgen kann der Administrator verhindern, dass Anfragen ausgeführt werden, bei denen ein bestimmtes Limit an angeforderten Items (Default-Einstellung: 5000 Items) überschritten wird. Falls der angegebene Schwellwert doch überschritten wird, erhält der Benutzer nur die neuesten Listeneinträge angezeigt und wird gleichzeitig aufgefordert, seine Anfrage mit Filtern weiter einzuschränken (Bild 1).

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