SharePoint 2010: Datenintegration mit BCS (Teil 2)
» Von , 29.06.2010 09:47.
External Lists lassen sich direkt aus SharePoint Designer- ohne Umweg über die SharePoint UI - erstellen. Dabei erhält man auch gleich die Möglichkeit, die Eingabeformulare der Liste in InfoPath-Formulare umzuwandeln. Diese lassen sich dann mit InfoPath Designer 2010 beispielweise mit komfortableren Eingabehilfen und Validierungsfunktionen aufpeppen.
Visual Studio 2010 für komplexere Datenintegrationen
Im Gegensatz zu SharePoint Designer zielt Visual Studio 2010 auf die Umsetzung codebasierter BCS-Anbindungen sowie in SharePoint verwendbaren BCS-Komponenten (WebParts etc.) und Office-Add-ins ab. Die prominenteste BCS-spezifische Erweiterung in Visual Studio 2010 ist die Business-Data-Model-Projektvorlage, welche einen visuellen Designer und Codegerüste für die Erstellung von Enterprise Content Types zur Verfügung stellt (Abbildung 3). Dank der Möglichkeit, eine eigene Programmlogik verwenden zu können, lassen sich damit wesentlich mächtigere ECTs als mit SharePoint Designer erstellen. So kann nicht nur praktisch jede beliebige Datenquelle angesprochen werden, es lassen sich auch Daten von unterschiedlichen Systemen wie Datenbanken, LOB-Systemen (CRM, ERP etc.), WCF-Services oder externe Web API (z.B. Twitter, Flickr, Amazon) kombinieren und via BCS zur Verfügung stellen. Ausserdem lassen sich Datentransformationen durchführen und es kann eigene Business Logik auf Daten angewendet werden. Mit Visual Studio 2010 erstellte ECTs werden in Form von .NET-Assembly-Konnektoren zur Verfügung gestellt und können auch in SharePoint Designer wiederverwendet, in dem sie dort als Datenquelle angegeben werden.



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