SharePoint 2010: Datenintegration mit BCS (Teil 1)

    

» Von Peter Monadiemi, 14.05.2010 22:04.

BCS-Architektur

Die Architektur des BCS heißt Business Data Connectivity (womit das Akronym BDC, allerdings mit neuer Bedeutung, erhalten) und setzt sich aus einer Reihe client- und serverseitiger Komponenten zusammen (siehe Diagramm). Die BCS basieren auf der mit SharePoint 2010 eingeführten Servicearchitektur [2]. Die wichtigsten Komponenten und ihre Funktionen sind:

>BDC Server Runtime: Die BDC Server Runtime, die auf den SharePoint-Front-End-Servern betrieben wird, ist für die Kommunikation mit den Datenquellen zuständig. Der Zugriff auf die Datenquellen wird über Konnektoren abgewickelt. Out-of-the-Box stehen Konnektoren für Microsoft SQL-Server-Datenbanken, WCF- und Web Services zur Verfügung. Custom-Konnektoren werden als .NET-Assemblies entwickelt[3].

>BDC Metadata Store: Der Metadata Store fungiert als zentrales Repository für die External Content Types (ECT). Dabei handelt es sich um in XML formulierte Definitionen, die festlegen, wie auf welche Daten zugegriffen werden kann.

>BDC Client Runtime: Die BDC Server-Runtime steht auch in einer Client-Variante zur Verfügung, mit der sich angebundene Daten im Rahmen von Office-2010 nutzen lassen. Auch der Offline-Betrieb wird unterstützt, da die Daten auch in einem lokalen Cache zwischengespeichert werden können.

>Secure Store Service: Ein zentraler Security Store erlaubt es, Daten für die Authentifizierung bei externen Systemen für User und Gruppen zentral zu verwalten.

 

 

Abbildung 2: External Content Types werden mit XML beschrieben und zentral im BDC Metadata Store abgelegt

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