Mole – ein Swiss Army Knife für den Visual Studio 2010-Debugger
Mole 2010 ist ein leistungsstarker Debugger-Visualizer für Visual Studio, der alle .NET-Datentypen visualisieren kann. Ein wichtiges Einsatzgebiet des Maulwurfs ist das Visualisieren des Visual – und Logical Tree einer WPF-Anwendung.
Mole 2010 ist ein Add-On für Visual Studio, das beim Debuggen sehr nützlich istweitere Artikel
» Von , 01.05.2011 16:47.
Visual Studio bietet bereits seit der Version 2005 die Möglichkeit während des Debuggens mit individuellen Visualizern zu arbeiten, die nach Anklicken des Lupensymbols in einer Auswahlliste angeboten werden. Damit ein Visualizer in der Auswahlliste erscheint, muss sich die Visualizer-Assembly im Verzeichnis %programfiles%\Microsoft Visual Studio 10.0\Common7\Packages\Debugger\Visualizers oder im Verzeichnis %userprofile%\Documents\Visual Studio 2010\Visualizers befinden. Außerdem muss der Visualizer für den Typ registriert sein, damit er in der Auswahlliste angeboten wird.

Abbildung 1: Die Visual Studio-Visualizer befinden sich im Visualizers-Verzeichnis
Mole 2010 ist ein Debugger-Visualizer für WPF-, WinForms- und ASP.NET-Anwendungen (Silverlight-Anwendungen werden noch nicht unterstützt). Er unterstützt von Anfang alle .NET-Datentypen (ca. 1.700), zusätzliche Typen können nachträglich registriert werden. Typen, die sich direkt von System.Object ableiten, können zunächst nicht visualisiert werden. Für sie muss beim Debuggen im Überwachungsfenster in der Spalte Name ein Objekt vom Typ System.WeakReference instanziert werden und die Variable, die das zu kapselnde Objekt repräsentiert, im Konstruktor übergeben werden. Anschließend lassen sich auch eigene Datentypen visualisieren.





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