Konfigurationsvereinfachungen bei WCF 4.0
» Von , 07.12.2009 18:34.
Die meisten einfachen Projekte, speziell während der Entwicklung, umfassen meistens nur einen Service und dementsprechend auch nur einen Endpoint. In der späteren Projektphase gibt es nicht selten in mehreren Projekten mehrere Services, die unterschiedliche Endpoints verwenden. Dabei kommt es in der Praxis häufig vor, dass diese Endpoints dasselbe Protokoll (am verbreitesten ist TCP/HTTP) und lediglich unterschiedliche Adressen verwenden.
Ein kleines Beispiel soll dies illustrieren. Ein Service mit dem Namen Service1 wird über host/svc1 , ein zweiter Service Service2 über host/svc2 angesprochen. In diesem Fall liegen zwei verschiedene Contracts (IService1 und IService2) vor, die dasselbe HTTP-Binding verwenden. Die Konfiguration dieser zwei Services entspräche jener aus Listing 1, lediglich erweitert um einen zusätzlichen Endpoint.
Default Bindings
WCF 4.0 soll für solche Fälle die Konfiguration wesentlich vereinfachen. Listing 3 zeigt einen WCF 4.0-Host, der sich im Grunde nicht von einem Host in WCF 3.5 unterscheidet . Wichtig an diesem Beispiel ist, dass der Service auf zwei verschiedenen URIs bzw. über zwei verschiedene Protokolle erreichbar ist (HTTP und TCP). Ob Sie es glauben oder nicht, Listing 4 zeigt die vollständige Konfiguration des Services, das ServiceModel-Element existiert nicht.



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