«Ich kaufe kein Auto mehr, sondern Mobilität»

» Von Michael Kurzidim*, 09.03.2017 15:15.

weitere Artikel

CW: Wie ist Ihr IoT-Projekt mit SAP bislang gelaufen?

Böhmerle: Gut gefallen haben uns die Entwicklungs­geschwindigkeit und die agilen Methoden, die zum Einsatz kamen. Der Startschuss fiel im September letzten Jahres, und der Abschlusstermin war der 21. Dezember. Planung und Umsetzung haben knapp vier Monate gedauert. Das Fahrtenbuch haben wir in agilen, zweiwöchigen Sprints entwickelt. Anfang Januar haben wir dann mit 180 unserer eigenen Fahrzeuge den Livepiloten gestartet. Die Feedbacks sind positiv.

CW: Konnten Sie die anvisierten Einsparpotenziale von 5 bis 10 Prozent realisieren?

Böhmerle: Es ist noch zu früh, dazu etwas zu sagen. In der Pilotphase liegt bei uns der Fokus zunächst darauf, Erfahrungen zu sammeln und eine Datenbasis aufzubauen. Auch der Datenschutz ist ein wichtiges Thema, dem wir uns eingehend widmen werden.

Nächste Seite: Erfahrungen aus der Praxis

Werbung

KOMMENTARE

Matthias Wohlgemuth: 10-03-17 10:23

Dann schon lieber komplett selbst fahrende Autos die mir nicht mehr gehören und für deren Fahrweise ich keine Verantwortung übernehmen muss. Die ganze Überwachung wird dazu führen, dass die Versicherungen nichts mehr bezahlen, die Autohersteller Garantien ablehnen und die Autovermietung alle möglichen "Schäden" verrechnet.

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NMGZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.