WLAN im Spital

» Von Jürg Klopfenstein, 08.10.2012 09:00.

weitere Artikel

Gratis-Exemplar "Swiss Leader" sichern

Sie wollen Ihren ICT-Anbietern die Meinung sagen? Nutzen Sie jetzt Ihre Chance und bewerten Sie sie im Rahmen unserer Swiss IT Zufriedenheitsstudie.

Zur Swiss IT Zufriedenheitsstudie 2016

Einführung und Umsetzung

Am Anfang jeder Umstellung auf WLAN steht eine detaillierte Bedürfnisabklärung. Es ist nicht zielführend, hochmoderne Anwendungen einzuführen, wenn kein Bedürfnis dafür besteht. Umgekehrt besteht die Gefahr, dass ohne eine intensive Abklärung zentrale Bedürfnisse einer Abteilung übersehen werden. Als zweiter Schritt folgt die Analyse des Ist-Zustands. Wie ist die aktuelle technische Infrastruktur des Spitals? Eine umfassende Evaluation unter Einbezug aller Aspekte (Ablösung PNA, PSA, Bedarf KIS Anwendungen etc.) führt so zur optimalen Lösung.

Die Umstellung auf WLAN ist zwar kosten- und zeitintensiv. Ist ein Spital- oder Heimareal jedoch erst einmal mit WLAN ausgerüstet, können diverse Anwendungen und Erweiterungen über dieses eine System laufen, ohne dass weitere Basis-Hardware besorgt werden muss. WLAN einzuführen ist somit ein Grundsatzentscheid: Will man eine universelle Lösung oder implementiert man für verschiedene Anwendungen unterschiedliche Kommunikationssysteme.

WLAN: Anwendungsbeispiele im Spital

WLAN hat gegenüber anderen Ortungstechnologien (Infrarot, UWB, RFID, GPS) den Vorteil, dass eine meist schon bestehende Infrastruktur im Krankenhaus mitbenutzt werden kann.

Zudem ist die WLAN-Ortung, abhängig von der Ausbaustufe, auf 2 bis 5 Meter genau. Zu den WLAN-basie­renden Anwendungen zählen heute Personennotruf, mobile Patientenglocken, Desorientiertenschutz, Asset Tracking, Voice over WLAN, Patientenmonitoring, mobile Klinik-Informationssysteme und Temperaturüberwachungen von Medikamenten. Eine Plattform für intelligente Echtzeitlokalisierung auf dem Krankenhausareal ist beispielsweise «ProAct» von ITH icoserve in Kombination mit «Ekahau Real Time Location System». Durch die Verknüpfung von Ortungsdaten mit den Daten aus weiteren klinischen Vorsystemen generiert ProAct zudem Informationen zur Unterstützung von klinischen Abläufen.

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NMGZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.