Sharepoint und SAP in Minne vereint

» Von Marc Zacherl, 24.02.2015 14:21.

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Fazit

Dieser Artikel hatte zum Ziel aufzuzeigen, vor welchen Herausforderungen und Anforderungen Unternehmen stehen, wenn es um die Verbindung von Welten geht - speziell die Verbindung von SharePoint mit SAP. Es wurde die Sichtweise eines Entwicklers aufgezeigt, der Standard Bordmittel verwenden kann. Des Weiteren wurden verschiedene Third Party Tools besprochen, die aus meiner Sicht momentan die Key Player auf dem Markt sind. Nichtsdestotrotz sollten bevor die Entscheidung für ein Third Party Tool getroffen wird die Anforderungen genau unter die Lupe genommen werden, da es sich um eine langfristige Entscheidung und Investition handelt. Dies könnte auch in einer Art Vorstudie oder in einem Proof of Concept durchgeführt werden.

Zum Schluss sollte durch das praxisorientierte Beispiel mit den ERPConnect Services gezeigt werden, wie schnell und einfach es ist, SharePoint mit SAP zu verbinden. Mit dem Einsatz eines Third Party Tools sind zwar Lizenzkosten verbunden, sie bieten jedoch einen klaren Vorteil: die Verbindung von SharePoint und SAP ohne Programmierkenntnisse. Dies ermöglicht jedem Mitarbeiter aus dem Fachbereich mit den entsprechenden Zugriffsrechten die Anzeige von Daten aus dem SAP-System zum Beispiel in einer SharePoint-Liste.

Der Wandel geht hier immer weiter in Richtung "Arbeitsplatz der Zukunft". Im Vordergrund standen bisher mobile Endgeräte und Home Office Möglichkeiten durch stationäre Computer. Nun werden eher Möglichkeiten betrachtet, Daten aus verschiedenen Applikationen und Systemen in einem Überportal darzustellen. Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand: Mitarbeiter können an einer Plattform arbeiten und dabei Daten aus unterschiedlichen Systemen bearbeiten - auch Freigaben durchführen, die Suche nutzen, Workflows ansteuern etc. Auch Prozesse aus anderen Systemen können dabei angesprochen werden. Somit können Daten ich Echtzeit aus SharePoint heraus genutzt werden.

Der Markt gibt sicherlich noch viel her. Bleiben wir gespannt, welche weiteren Tools uns in nächster Zeit begleiten werden. Wie am Anfang des Artikels angesprochen, gehen viele Unternehmen den Weg, heterogene Landschaften durch homogene zu ersetzen. Wie sieht es dann mit der Interoperabilität und mit der Unterstützung durch Third Party Tools aus? Es bleibt spannend.

 

Zum Autor: Marc Zacherl ist Leiter des Departments Agile Business Solutions bei dem unabhängigen Beratungsunternehmen EXXETA AG. Er verfügt über langjährige Projekterfahrung in diversen Microsoft Projekten rund um die Themen .NET, SharePoint und CRM. Ein weiterer Schwerpunkt ist die technologische Strategieberatung in heterogegen Landschaften sowie Cloud Computing. Er veröffentlicht regelmäßig Artikel in namhaften Magazinen und referiert auf Konferenzen.

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