Sharepoint und SAP in Minne vereint

» Von Marc Zacherl, 24.02.2015 14:21.

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SharePoint mit SAP aus Entwicklersicht verbinden

Als Entwickler hat man die Möglichkeit mit Standardmitteln SharePoint mit SAP zu verbinden. Dabei kann auf SAP-Daten zur weiteren Verarbeitung oder einfach nur zum Anzeigen in SharePoint zugegriffen werden. Dies hat zum einen den Vorteil, dass am Anfang keine Lizenzkosten anfallen (bei einer Weiterverarbeitung der SAP-Daten können durchaus SAP-Lizenzkosten anfallen) und zum anderen den Nachteil, dass Entwicklungsaufwand betrieben werden muss, der wiederum Kosten verursacht.

 

Tabelle 1: SharePoint mit SAP aus Entwicklersicht verbinden

Anbieter

Beschreibung

SAP .NET Connector

Der SAP .NET Connector (flexible Lösung) stellt eine Entwicklungsumgebung dar, mit welcher eine Kommunikation zwischen SharePoint und SAP aufgebaut werden kann. Mit dem SAP .NET Connector können unterschiedliche Applikationen geschrieben werden, welche WebServices und RFCs nutzen. Ein grosser Vorteil des Connectors ist, dass unterschiedliche Programmiersprachen verwendet werden können, u. a. C#, C++ und sogar Visual Basic .NET.

Web Service

Über Web Services (die umfangreiche Lösung) kann ein bidirektionaler Datenaustausch zwischen SharePoint und SAP stattfinden. Dafür müssen benötigte Funktionsbausteine in SAP (ABAP) erstellt werden. Darüber hinaus sollte der Web Service (WSDL) zum Funktionsbaustein im SAP Web Service Browser generiert werden.

iView

Über iView (schnelle Lösung) besteht ebenso die Möglichkeit eines bidirektionalen Datenaustauschs zwischen SharePoint und SAP. Lesender sowie schreibender Zugriff ist möglich. iViews sind vergleichbar mit WebParts in SharePoint. Für die Nutzung der iViews werden die SSO-Services von SharePoint benötigt. iViews können unterschiedliche Inhalte haben, u. a. Datenbanken oder externe Inhalte. Sie sind noch in SharePoint 2010 enthalten, werden aber nicht weiter supported.

Business Connectivity Services (BCS)

BCS (die umfangreiche Lösung) wurden erst mit der SharePoint 2010 Version eingeführt. BCS stellt eine überarbeitete Architektur der BDC (Business Data Connectivity) da, welcher unter SharePoint 2007 verwendet wurden. BCS sind schon in der kostenlosen SharePoint Foundation Version enthalten. BCS bieten eine Reihe von Features und Diensten, mit denen aus SharePoint heraus verschiedene Quellen für externe Daten integriert werden können. Der Vorteil ist, dass über BCS nicht nur externe Daten gelesen werden können, sondern es besteht auch die Möglichkeit diese zu verändern und zurückzuschreiben.


Doch auch mit diesen Bordmitteln stösst man schnell an die Grenzen und sollte sich vorab durch eine detaillierte Analyse überlegen, ob hier nicht lieber ein Third Party Tool zum Einsatz kommen sollte. Im nächsten Abschnitt werden die aus meiner Sicht Key Player auf dem Markt näher betrachtet und ein praxisorientiertes Beispiel aufgezeigt.

Nächste Seite: Aktuelle Key Player auf dem Markt

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