Praxis: In-Memory-Appliance SAP HANA
» Von , 23.09.2011 13:43.
Wie wichtig sind Support und Wartung beim Betrieb einer fertig konfigurierten SAP HANA-Appliance?
Andres: Eine SAP HANA ist im Durchschnitt binnen zwei Tagen einsatzbereit. Fujitsu-Boxen sind so ausgelegt, dass man Komponenten im laufenden Betrieb austauschen kann. Wenn ein Lüfter oder eine Karte ausfällt, können wir im Betrieb tauschen. Trotzdem gilt es minimale Wartungszeitfenster etwa für Upgrades einzuplanen.
Romer: Betriebssysteme wie Linux oder x86-OS setzen wir seit zehn Jahren ein. Auch dort passen Fujitsu und SAP gut zusammen.
Gibt es konkrete Pläne, HANA mit SAP ERP auszuliefern?
Andres: Das steht ganz klar bei uns auf der Agenda. Als erstes Produkt werden wir SAP Business Warehouse auf SAP HANA sehen. Die Ramp-up-Phase beginnt Ende des Jahres, die allgemeine Verfügbarkeit ist etwa für Mitte nächsten Jahres geplant. Andere Komponenten wie die Business Suite werden folgen.
Schweizer und auch internationale Kunden haben bisher nicht gerade euphorisch auf SAP HANA regiert. Wie wollen Sie das ändern?
Andres: Mittlerweile ist schon etwas Bewegung in den Markt gekommen. Die Pipeline wächst stetig an und wird noch zunehmen, denn viele Anwendungen wie RDS Operational Reporting mit Komponenten wie Sales, Accounting, Purchasing und Shipping sind seit Juli auf dem Markt.
Ein CO-PA-Beschleuniger für Profitabilitätsanalysen wird im vierten Quartal verfügbar sein. Auch eine CRM-Pipeline-Analyse, um Quoten zu berechnenund Opportunitäten zu identifizieren, wird kommen. Hilti und das Institut Straumann haben sich in der Schweiz bereits für SAP HANA entschieden.
Romer: Wir sind in der Schweiz marketingmässig bisher zu zaghaft aufgetreten. Deshalb haben Anbieter wie IBM oder HP im Schweizer SAP-Umfeld die Nase vorne. SAP HANA geht sehr einfach und schnell - binnen ein bis zwei Tagen - in Betrieb, und ist daher auch für Schweizer KMU eine interessante Option.




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