Mit ECM Geschäftsprozesse straffen
Enterprise Content Management ersetzt nicht nur das Papier, sondern krempelt auch die Geschäftsprozesse um. Unternehmen wie Mitarbeitende müssen sich gründlich darauf vorbereiten, wenn die Implementierung zum Erfolg werden soll.
» Von , 16.05.2012 16:37.
Der Autor ist Redaktor bei unserer deutschen Schwesterpublikation Computerwoche, dort ist die ungekürzte Fassung dieses Beitrags («Die richtige Strategie für Content-Management») erschienen.

«Der grösste Nutzen von ECM ist, dass sich Firmen mit ihren Prozessen beschäftigen müssen» Wolfgang Hackenberg, Steinbeis
Die zentralen Fragen lauten in diesem Zusammenhang: Welche Dokumente werden wo und wann benötigt? Wer legt ein Dokument an welchem Ort ab? Wo tauchen Kopien eines Dokuments auf? Die Antworten darauf beschränken sich jedoch meist auf das persönliche Arbeitsumfeld.
Um ECM jedoch effizient einzusetzen, müssen die Verantwortlichen über die Abteilungsgrenzen hinausschauen, rät auch Wolfgang Hackenberg vom Steinbeis Transferzentrum, einem Beratungsunternehmen, das sich auf den Wissens- und Technologietransfer spezialisiert hat. Gerade in grösseren Firmen fehle dafür oft der Überblick. Wer jedoch nicht bereit ist, Prozesse anzupassen, kann auch nicht den vollen Nutzen aus einer ECM-Lösung ziehen, so die Experten. Vorhandene Abläufe lediglich elektronisch abzubilden, ist weder zielführend noch effizient, kommt aber in der Praxis trotzdem immer wieder vor.
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