Die mobile Gefahr

Tablets, Smartphones & Co. sollen die Mitarbeiter flexibel und effizient machen. Für die IT-Infrastruktur bedeutet der Trend zum mobile Computing aber vor allem mehr Risiko. Nur ein integrierter Lösungsansatz kann hier die nötige Sicherheit bieten.

Nur ein integrierter Lösungsansatz kann der mobilen Gefahr entgegenwirken.

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» Von Jochen Koehler, 11.05.2012 15:07.

Der Autor ist Deutschland-Chef von Cyber-Ark.

Der grosse Vorteil der neuen mobilen Devices ist zugleich ihr grösster Nachteil: Eben weil die Geräte immer mit dabei sind, steigt auch die Gefahr, dass das schicke neue Tablet gestohlen wird oder irgendwo vergessen geht. Zudem bietet die mobile Datenerfassung und -übertragung über das Internet eine zusätzliche Angriffs­fläche. Werden keine adäquaten Security-Massnahmen ergriffen, ist ein einfacher und schneller Zugriff auf unternehmensinterne IT-Systeme möglich. Die Folgen für das betroffene Unternehmen können weitreichend sein: vom Datendiebstahl bis zur Manipulation unternehmenskritischer Systeme.

Nicht selten sind beispielsweise Passwörter auf den mobilen Geräten hinterlegt. Bereits Accounts von Nutzern mit relativ eingeschränkten Rechten öffnen so eine Tür in die Unternehmens-IT, die besser geschlossen bliebe. Noch gravierender ist, wenn das Admin-Passwort eines Rechners bekannt oder zumindest leicht herauszufinden ist. Jeder, der in den Besitz einer solchen Information kommt, kann potenziell einen existenzgefährdenden Schaden verursachen. Das Gefahrenpotenzial reicht von der Industriespionage über das Infizieren wichtiger Systeme mit Schadprogrammen bis zur Sabotage ganzer Industrieanlagen.

Um solche Risiken zu minimieren, sind adäquate Sicherheitsmassnahmen nötig. Aus­gehend von der Definition der spezifischen Sicherheitsanforderungen sollte daher ein ent­sprechendes Mobile-Device-Management-System implementiert werden. Bei Konzeption und Auswahl der konkreten Lösung empfiehlt es sich auf jeden Fall, folgende drei Bereiche zu berücksichtigen: lokale Datenhaltung, Identitätsmanagement und Datenübertragung.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Lokale Datenhaltung beschränken, Identitätsmanagement einrichten

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