Cloud Computing - ja, aber...

Sichere Daten gibt es nicht. Diese unumstrittene Tatsache haben nicht nur viele ICT-Anbieter, sondern auch deren Kunden über lange Zeit ignoriert. Spätestens seit den jüngsten Daten- und Abhörskandalen ist die Skepsis gegen­über Cloud-Anwendungen jedoch gewachsen – zu Recht?

» Von Markus Luchsinger, 26.11.2013 15:27.

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Der Autor ist Solution Architect bei der connectis AG.

Das «Wettrüsten bei der Datensicherheit» – ein Begriff, den Googles Vizepräsident für Sicherheitstechnik geprägt hat – führt derzeit zu emotionsgeladenen Diskussionen und heizt die Debatte über Cloud-Anwendungen weiter an. Dass nun auch Daten von Internetgiganten wie Google und Yahoo vom amerikanischen und britischen Geheimdienst ausspioniert worden sind, löst weltweit Empörung aus. Obschon längst bekannt war, dass alles, was den geschützten Bereich eines firmeninternen Netzwerks verlässt, nicht mehr sicher ist, wurde diese Tatsache lange Zeit verdrängt oder zumindest als wenig relevant in den Hintergrund gerückt. Wie nun weiter? Diese Frage stellt sich unweigerlich für alle Unternehmen, die vor der Frage stehen, wie sie ihr IT-Firmennetzwerk respektive ihre Speicherkapazitäten erweitern oder moderni­sieren möchten.

Studien wie der von CA herausgegebene «Quocirca research report» vom Juli 2013 belegen: Sowohl Cloud-Befürworter als auch Cloud-Skeptiker sehen beim Datenschutz und bei der Datensicherheit die grösste Hürde bei der Einführung von Cloud-Services: Am grössten ist die Skepsis, wenn es darum geht, persönliche Daten in der Cloud zu speichern. Bedenken haben Unternehmen auch wegen der Compliance mit Datenschutzgesetzen oder hinsichtlich der Sicherung des geistigen Eigentums. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Unternehmen bei der Implementierung von Cloud-Services zu begleiten und Hilfestellungen zu bieten, wie grösstmögliche Sicherheit erreicht werden kann.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Die Varianten der Cloud

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