Big-Data-Praxistest: Kunden, Preise, Katastrophen
Wie optimiert man seine Preise? Wie entschädigt man Kunden für peinliche Missgeschicke? Fragen, die sich mit Big-Data-Analytics empirisch beantworten lassen. Ein Praxistest.

» Von , 26.04.2012 16:51.
Traurig, aber wahr. in vielen Firmen folgen die Mitarbeiter immer noch dem HiPPO-Prinzip - der "highest income person's opinion". Da kann man nichts falsch machen und hat seine Ruhe. Was der Leitwolf denkt, ist zwar nicht immer richtig, aber immer wichtig. Nach diesem Muster laufe Entscheidungsfindung in vielen Unternehmen weltweit ab, meint Erik Brynjolfsson, Director am MIT Center for Digital Business. Viel besser sei es natürlich, seine Entscheidungen konsequent auf Fakten zu gründen. Warum machen wir es dann nicht?
Stephen Brobst, CTO des Analytics-Spezialisten Teradata, spricht vom "Oracle on the hill"-Problem (Der Weise auf dem Berge). Dagegen ist schwer anzukommen. Stellen Sie sich ein konkretes Business-Szenario vor: Der Kunde einer Fluglinie musste zwei Tage auf sein Gepäck warten, das auf dem Weg verloren ging - eine sehr unangenehme Situation. Was unternimmt die Airline danach, um den Ärger des Kunden zu dämpfen:
1. Überhaupt nichts, ist am Preiswertesten
2. Entschuldigungsbrief schreiben (minimaler Aufwand, minimale Kosten)
3. Gutschein über 300 Franken für den nächsten Flug
4. Eine Jahresmitgliedschaft in der VIP-Lounge
5. 25.000 geschenkte Frequent-Flyer-Meilen
Welche Methode bietet eine akzeptable Preis-Leistungs-Ratio und ist am Besten dazu geeignet, den Image-Schaden zu begrenzen? Lassen Sie ihre Intuition sprechen und lesen Sie dann die auf Big-Data-Analytics basierenden Antworten auf der nächsten Seite.
Nächste Seite: Image-Schaden begrenzen - die Lösungen




KOMMENTARE
KOMMENTAR SCHREIBEN