Meilensteine der IT-Geschichte

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Videorekorder

Wie auf diesem 1975er-Werbeplakat für den ersten «Sony Betamax» ersichtlich, revolutionierte der Videorekorder (VCR) das Fernsehen in ähnlicher Weise wie vor ihm die ersten Farbbildschirme. Vor knapp 40 Jahren war das Aufzeichnen auf Tapes inklusive Vor- und Zurückspulmöglichkeiten eine absolute Innovation, da es das Publikum zum ersten Mal unabhängig machte von den Programm- und Werbezeitenvorgaben der Fernsehsender. Seit seiner Entstehung in den Fünfzigern (der erste kommerziell erfolgreiche Videorekorder war der Ampex VRX-1000 im Jahr 1956), initiierte der VCR die Debatten um Themen, um die (teils in anderer Form) noch heute gestritten wird: Kauf- und Verleihpreise für Filme, Kopierschutz, Aufnahmeformate (damals ging es zwischen dem später siegreichen VHS von JVC und Sonys Betamax). Anfänglich kaum bezahlbar, halbierten sich die VCR-Preise schnell und der Rekorder wurde zur Pflichtausstattung jedes Film- und Fernsehbegeisterten Haushalts. Mit der DVD gewann der Leih- und Kaufmarkt für Filme später weiter an Bedeutung und die VHS-Kassette samt Aufnahmegerät wurden langsam vom Markt gedrängt. Dennoch findet sich auch heute noch in vielen Wohnzimmern ein Videorekorder – sei es als integriertes DVD-VCR-Gerät oder einzeln für die schnelle Aufnahme zwischendurch.

 

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