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Marktübersicht: Grösser ist doch besser

04.07.2008 | 15:47 Uhr

Sie sehen nicht nur elegant aus, sondern steigern auch noch die Produktivität der Mitarbeiter: Widescreen-Monitore helfen so Kosten sparen.

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Was die Mitarbeiter in den Grafikabteilungen immer schon behauptet haben, ist jetzt auch durch eine von NEC in Auftrag gegebene US-Studie belegt: Anwender, die täglich lange Zeit vor dem Computer verbringen, arbeiten an Breitbildschirmen bis zu 52 Prozent produktiver. Eine grosse Anzeigefläche und grosszügigere Navigation machen das Arbeiten mit mehreren Anwendungsfenstern einfacher und damit effektiver. Zudem nimmt ein Breitbild-Flachbildschirm nicht viel Platz auf dem Schreibtisch ein. Wenn Ihre Mitarbeiter also wieder einmal nach neuen grossen Bildschirmen verlangen, hören Sie diesmal auf sie. Bei der Auswahl der Geräte, gibt es jedoch einiges zu beachten.

Orientierung im Technologie-Dschungel

Die Monitor-Technologien unterscheiden sich genauso wie ihre verschiedenen Einsatzgebiete. TN-Panels werden mit einer relativ geringen Spannung betrieben, wodurch sie auch weniger Strom brauchen. Ausserdem verfügen die TN-Panels über eine recht schnelle Bildaufbauzeit – und sie sind kostengünstig. Dafür müssen allerdings ein geringer Einblickswinkel und die schlechte Graustufendarstellung in Kauf genommen werden.

Während Spieler mit der TN-Technologie voll auf ihre Kosten kommen, geben sich Grafikprofis damit nicht zufrieden. Anwender, denen es auf absolute Farbtreue ankommt, müssen für einen Widescreen-Monitor schon deutlich tiefer in die Tasche greifen: Die S-PVA-Technologie gehört zur Königsklasse unter den Panel-Technologien und trumpft mit sehr guten Kontrastwerten sowie ausgezeichneten Einblickswinkeln auf. Der Nachteil: Sie sind langsamer als TN-Displays und daher für Bewegtbilder weniger gut geeignet.
Die IPS-Technologie ist die Allrounderin unter den vorgestellten Panels. Neben grossen Einblickswinkeln und sehr konstanten Reaktionszeiten bei unterschiedlichen Farbwechseln verfügt sie aber nur über geringe Kontrastwerte.

Schnelle Reaktionszeit ein Plus

Mit einer Reaktionszeit zwischen 5 und 8 Millisekunden reagieren alle unten vorgestellten TFTLexikon-Monitore sehr schnell auf einen Bildwechsel und reduzieren Ghosting- und Wischeffekte bei Spielen und Filmen. Mit der eigens von Eizo entwickelten Bildbeschleunigungs-Technologie «DynamicOverdrive» werden bewegte Bilder verzögerungs- und schlierenfrei in perfekter Bildqualität dargestellt. Damit eignet sich der Eizo ColorGraphic CG241W besonders für die Film- und Fotobearbeitung, Desktop Publishing und Animationen. Aktuelle Monitore setzen nun auch vermehrt auf einen DVILexikon-Eingang (Digital Visual Interface) mit HDCP, um die neusten Video-Standards Blue-Ray und HD abspielen zu können.

Garantierte Farbverbindlichkeit

Weitere wichtige Merkmale für die Qualität eines Flachbildschirmes sind die Helligkeit und der Kontrast. Während die Leuchtintensität in Candela (cd/m²) gemessen wird, ist beim Kontrastverhältnis der Helligkeitsunterschied zwischen einem schwarzen und weissen Bildschirm von grundlegender Bedeutung. Je höher der Kontrastwert, desto besser ist der Bildschirminhalt in hellem Tageslicht sichtbar. Je nach verwendeter Technologie und Blickwinkel ist der maximale Kontrastwert jedoch mit Vorsicht zu geniessen. Während bei einigen Geräten die Bildqualität unter der Veränderung des Blickwinkels leidet, können bei anderen Monitoren die Farben oder gar die Helligkeit variieren. Beim SpectraView 2690 von NEC bleiben die Farben auch bei sehr grossen Einblickwinkeln von 178 Grad horizontal und vertikal aus nahezu jeder Perspektive unverändert. Der Grund ist eine spezielle Technik: «Horizontal IPS with Advanced True Wide Polarizer» (H-IPS A-TW Pol.).

Wichtige Verstellmöglichkeiten

Bei Monitoren sollte nicht zuletzt der Ergonomie ein hoher Stellenwert beigemessen werden. Zumindest Höhe und Neigungswinkel müssen einstellbar sein. Doch erst durch kippen, schwenken, anheben und absenken kann der Bildschirm optimal an die jeweilige Blickposition angepasst werden. Auch die meist sehr willkommene Drehung um 90 Grad ins Portraitformat (Pivotfunktion) steht bei drei der untenstehenden Geräte zur Verfügung.

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Einen Monitor der besonderen Art präsentiert Maxdata mit dem Belinea s.display 5_22": Die Herstellerin zielt mit der Pen-Tablet-Funktion und dem ergonomischen Eingabestift vor allem auf Schulen, Präsentatoren, Grafik- und Konstruktionsbüros, in denen es auf Interaktion und gemeinsames Arbeiten ankommt.

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